Weihnachtsbotschaft
Papst ruft zu Religionsfreiheit auf

In seiner Weihnachtsbotschaft hat Papst Benedikt XVI. zu Frieden und Solidarität aufgerufen. Aber auch die Religionsfreiheit sprach das Religionsoberhaupt diesmal an und rief dazu auf, mehr gegen die Verfolgung und Diskriminierung von Christen zu tun.
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HB ROM. Papst Benedikt XVI. hat in seiner Weihnachtsbotschaft zu Frieden, Gerechtigkeit und Solidarität in der Welt aufgerufen. Vor Zehntausenden Menschen auf dem Petersplatz in Rom verlangte das Oberhaupt der Katholiken am Weihnachtstag zugleich die "volle Achtung der Religionsfreiheit" aller Gläubigen. Er verurteilte die Diskriminierung und Verfolgung von Christen in vielen Ländern. "Die Nachricht von Weihnachten ist Licht auch für die Völker, für den gemeinsamen Weg der Menschheit", machte der Papst den Menschen weltweit aber auch Hoffnung.

Starke Sicherheitsmaßnahmen waren getroffen worden, nachdem sich im Vorjahr eine verwirrte Frau auf den Papst stürzen und ihn niederreißen konnte. Diesmal kam es zu keinerlei Zwischenfällen. Kurz vor Weihnachten hatten Briefbombenanschläge in zwei Botschaften Terroralarm und verstärkte Sicherheitsmaßnahmen ausgelöst.

"Das Licht von Weihnachten strahle von neuem in jenem Land auf, wo Jesus geboren wurde, und leite Israelis und Palästinenser bei der Suche nach einem gerechten und friedlichen Zusammenleben", sagte Benedikt von der Loggia des Petersdomes aus. Er verwies auf den "Schmerz der geliebten christlichen Gemeinden im Irak und im Nahen Osten" und rief die Nationen zu einer aktiven Solidarität mit all jenen auf, die dort verfolgt und diskriminiert würden. Der Papst erwähnte außerdem die Christen in China, die trotz eingeschränkter Religions- und Gewissensfreiheit zu ihrem Glauben stehen sollten.

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  • @Tomtomtoy

    ich finde total super das Sie die Weihnachtsgrüße von Netanjahu gepostet haben. Schade das die Medien nicht mal soetwas aufgreifen. ich lese auch sehr gerne NAi.

    "Der HERR, der König israels, ist bei dir, dass du dich vor keinem Unheil mehr fürchten musst."
    Zefania 3,15

    Liebe Grüße

  • Weihnachtsgrüße von israels Ministerpräsident benjamin Netanjahu

    Freitag, 24. Dezember 2010 | von nai news



    israels Ministerpräsident benjamin Netanjahu hat allen Christen Weihnachtsgrüße übermittelt: „Aus Jerusalem möchte ich den christlichen bürgern israels und den Christen auf der ganzen Welt frohe Weihnachten wünschen. Dies ist das Heilige Land; dies ist der Ort, von dem aus die botschaft des ewigen Friedens ihren Ausgang nahm und die Phantasie der ganzen Welt beflügelte. Die Verantwortung hierfür ruht noch immer auf unseren Schultern. Wir haben noch viel Arbeit vor uns, um den ersehnten Frieden zu erreichen. ich möchte, dass Sie während der Feiertage wissen, dass wir ihnen unsere Wünsche für Frieden in ihrem Leben und Frieden auf der Welt senden. Frohe Weihnachten!“

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