Weinauktion
Paris füllt seine Kasse mit Chiracs Weinen

Der Pariser Bürgermeister hat eine neue Variante entdeckt, das Stadtsäckel der Seine-Metropole zu füllen. Mit dem Verkauf von Weinen nämlich. Mit einer Sammlung, die der französische Präsident Jacques Chirac zu seiner Zeit als Bürgermeister von Paris angelegt hat, entdeckte der jetztige Bürgermeister Bertrand Delanoe das enorme Potenzial.

HB PARIS. Der Weinkeller diente während der fast zwei Jahrzehnte währenden Amtszeit Chiracs dazu, prominente Gäste der französischen Hauptstadt zu beeindrucken. Jetzt erbrachte der Verkauf von rund 5000 Flaschen aus dem Keller des Rathauses 961 030 Euro, wie ein Sprecher des städtischen Auktionshauses sagte. Damit habe der Erlös über den Erwartungen von 700 000 Euro gelegen. Das Teuerste waren zwei Flaschen eines 1986er Romanee Conti, die an die britische Antique Wine Company für 5000 Euro weggingen - plus 15 Prozent Provision.

„Ich weiß, dass Chirac für seine großspurigen Einkäufe heftig kritisiert worden war“, sagte der Chef der Antique Wine Company, Stephen Williams, der Zeitung „Le Parisien“. „Nach dem Verkauf könnte man nun zu der Schlussfolgerung kommen, es war eine gute Investition.“

Der Verkauf war vom jetzigen Bürgermeister Bertrand Delanoe veranlasst worden, nachdem eine Revision ergeben hatte, dass der Wert der Weine stark gestiegen war.

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