Weiter Unwetterwarnung für Sachsen
Straßen auf Fehmarn waren nicht befahrbar

Starker Schneefall hat am Donnerstagmorgen den Verkehr in Nord- und Ostdeutschland behindert. Das von Meteorologen angekündigte Chaos auf den Straßen blieb nach Polizeiangaben aber aus.

HB HAMBURG. Kräftige Schneefälle haben in der Nacht auf Donnerstag Nordostdeutschland erreicht. Das befürchtete Chaos blieb jedoch aus. Größere Probleme gab es auf den Ostseeinseln Inseln Fehmarn und Rügen. Auf Fehmarn waren am frühen Morgen wegen Schneeverwehungen mehrere Straßen unpassierbar. Am Vormittag war aber nur noch eine Inselstraße zu, weil Autos freigeschaufelt werden mussten, wie das Lagezentrum in Kiel mitteilte. Die Insel Rügen stellte wegen Schneeverwehungen einige Buslinien vorübergehend ein.

Insgesamt kamen Räumdienste, Autofahrer und andere Verkehrsteilnehmer aber gut mit dem bis zu 15 Zentimeter hohen Neuschnee zurecht. In Hamburg floss der Berufsverkehr wie immer. In Schleswig-Holstein waren vorsorglich alle Schwertransporte auf Autobahnen gestoppt worden. Am Donnerstagmorgen gab die Polizei Entwarnung, es gebe keinen nennenswerten Unfälle, sagte eine Polizeisprecherin.

Die Lagezentren der Innenministerien von Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Sachsen und Sachsen-Anhalt meldeten am frühen Morgen keine größeren Probleme auf den Straßen. In Sachsen wurde die zwischenzeitlich gesperrte B170 zwischen Dresden und dem Grenzübergang Zinnwald wieder für den Verkehr freigegeben.

Die Wetterdienste warnen weiter vor Schneefall und Schneeverwehungen vor allem im Norden und Osten. In Bayern rutschte auf glatter Fahrbahn ein Lastwagen mit seinem Anhänger in einer Ausfahrt der A8 bei Fürstenfeldbruck aus der Kurve, die Ausfahrt musste laut Polizei für die Bergungsarbeiten gesperrt werden.

Der Deutsche Wetterdienst hob eine Unwetterwarnung für Thüringen auf. Für weite Teile Sachsens und Sachsen-Anhalts galt die Warnung jedoch weiter. In Sachsen habe sich der Schneefall zwar ebenfalls abgeschwächt, doch könne es im Laufe der Nacht und am Tage wieder heftiger schneien, hieß es.

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