Weitere Fälle in Rumänien
Vogelgrippe nähert sich Bukarest

Nach einem weiteren Auftreten von Vogelgrippe haben die rumänischen Behörden am Freitag zwei Dörfer im Südosten des Landes unter Quarantäne gestellt. Die Seuche breitet sich dabei offenbar immer mehr in Richtung Hauptstadt aus.

HB BUKAREST. Zuletzt sei die Tierseuche in einem Dorf rund 80 Kilometer östlich von Bukarest aufgetreten, teilte das Landwirtschaftsministerium am Freitag mit. Unklar ist noch, ob es sich dabei wie in neun vorherigen Fällen um die auch für den Menschen gefährliche Variante H5N1 handelt. Zur Klärung sollten Proben an ein britisches Labor geschickt werden. Der betroffene Bauernhof im Ort Stefan Voda sei unter Quarantäne gestellt und die Vögel dort getötet worden, erklärten die Behörden.

Seit Oktober trat die Vogelgrippe in dem südosteuropäischen Land in mehr als 20 Ortschaften auf. Zuerst war sie im Donau-Delta am Schwarzen Meer nachgewiesen worden.

In Asien beläuft sich die Zahl der Todesopfer durch die Virusvariante H5N1 seit ihrem ersten Auftreten Ende 2003 inzwischen auf mehr als 70. Bislang wurde die Krankheit in der Regel durch Kontakt mit infiziertem Geflügel übertragen. Experten befürchten aber, dass das Virus eines Tages mutieren könnte und sich dann von Mensch zu Mensch überträgt. Dies könnte zu einer weltweiten Epidemie mit Mill. Toten führen.

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