Weitere Regenfälle erwartet
Erdbeben in karibischem Flutgebiet

Die von einer Flutkatastrophe betroffene dominikanische Stadt Jimani ist von einem Erdbeben erschüttert worden. Zudem werden neue Regenfälle befürchtet.

HB BERLIN. In der dominikanischen Stadt Jimani hat es ein Erdbeben gegeben. Die Stadt liegt in dem karibischen Überschwemmungsgebiet, in dem in den vergangenen Tagen mehr als 1000 Menschen ums Leben gekommen sind. Angaben über Schäden, die durch das Erdbeben entstanden waren, gab es zunächst nicht. Die Region war telefonisch nicht zu erreichen. Das Erdbeben habe eine Stärke von 4,4 auf der Richterskala gehabt, sagte ein Sprecher der nationalen Katastrophen-Kommission.

Für die Insel Hispaniola wurden zudem neue schwere Niederschläge vorausgesagt. Der Nationale Dominikanische Wetterdienst warnte vor sintflutartigem Regen und Wirbelstürmen. Die Menschen wurden aufgefordert, sich in höher gelegenen Gebieten in Sicherheit zu bringen. In der ebenfalls betroffenen haitianischen Stadt Mapou ist dies jedoch kaum möglich, da sie in einem Flusstal liegt. Von den Bergen ringsum gehen Geröll- und Schlammlawinen ins Tal nieder.

Immer noch werden unter den Trümmern weitere Leichen gefunden. Experten befürchten eine Versuchung de Trinkwassers und Epidemien.

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