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Weitere Veröffentlichung: Kate & William Klagen gegen Nacktfotos

Nach dem Magazin „Closer“ hat nun auch die Zeitschrift „Chi“ Nacktfotos der Herzogin von Cambridge veröffentlicht – beide Blätter gehören zum Berlusconi-Imperium. Kate & William erstatteten nun Anzeige gegen Unbekannt.

Herzogin Catherine geht gegen die Veröffentlichung der Paparazzi-Fotos vor. Quelle: AFP
Herzogin Catherine geht gegen die Veröffentlichung der Paparazzi-Fotos vor. Quelle: AFP

ParisPrinz William und seine Ehefrau Kate schlagen zurück: Nach der Veröffentlichung von Oben-Ohne-Fotos der Herzogin von Cambridge in einem französischen Klatschblatt hat das Paar nun Strafanzeige erstattet. Die Anzeige ging am Montagvormittag bei der Staatsanwaltschaft von Nanterre bei Paris ein, wie diese mitteilte. Die Oben-Ohne-Bilder wurden inzwischen auch im italienischen Magazin "Chi" veröffentlicht.

Anzeige

Eine Sprecherin des Paares hatte am Sonntag angekündigt, William und Kate wollten, dass der Fotograf und das französische Magazin "Closer" wegen Verletzung ihrer Privatsphäre strafrechtlich verfolgt werden. Demnach soll in einem Prozess auch Schadensersatz gefordert werden. Die nun eingereichte Anzeige richtet sich gegen Unbekannt, wie aus Justizkreisen verlautete.

"Closer" will die Identität des Fotografen nicht bekanntgeben, der die Fotos offenbar mit einem Teleobjektiv gemacht hat. Der auf Presserecht spezialisierte französische Rechtsanwalt Christophe Bigot sagte der Nachrichtenagentur AFP, wegen des im französischen Rechts verankerten Quellenschutzes könne das Magazin "prinzipiell" auch nicht zur Herausgabe des Namens gezwungen werden.

Um eine Weiterverbreitung der Fotos etwa im Internet zu verhindern, hatten William und Kate bereits am Freitag bei einem Gericht in Nanterre einen Eilantrag auf einstweilige Verfügung eingereicht. Über den Antrag soll am Montagabend verhandelt werden.

"Closer" hatte mit der Veröffentlichung der Oben-Ohne-Aufnahmen am Freitag für einen Skandal gesorgt. Die Paparazzi-Fotos zeigen Kate nur mit einem Bikinihöschen bekleidet, wie sie auf der Terrasse eines Privatanwesens in der südfranzösischen Provence in der Sonne liegt oder ihrem Mann den Rücken eincremt.

  • 29.01.2013, 13:04 UhrMartin-Ls-Nation-Of-Catholizism

    Man stelle sich mal vor die Fotos wären eingescannt und per Internet verbreitet worden ... da kann man nicht einfach mal eine Aufage einstampfen.

    (In Österreich sollen ja einige Exemplare von mein kampf die Entnazifizierungs-Bücherfeuer unbeschadet übertsanden haben)

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