Weiterer Container aus dem Rhein geborgen
Da waren es nur noch drei

Einer von vier vermissten Containern ist in der Nacht zum Montag aus dem Rhein bei Köln geborgen worden. Mit Hilfe von Tauchern und zwei Schwimmkränen wurden die Bergungsarbeiten erfolgreich abgeschlossen, teilte die Wasserschutzpolizei mit. Es habe keinerlei Komplikationen gegeben.

HB KÖLN. Auf Europas meistbefahrener Binnenwasserstraße sind weiterhin Peilschiffe im Einsatz, um die drei noch vermissten Container aufzuspüren. „Eine Gefahr für den durchgehenden Schiffsverkehr besteht nicht“, sagte Markus Lehmacher vom Wasser- und Schifffahrtsamt. Denn die Fahrrinne sei bereits gepeilt worden, Container seien darin nicht gefunden worden.

Bei der Havarie des Frachters „Excelsior“ waren vor gut einer Woche 32 Container über Bord gegangen. Am Freitagabend war der bis dahin gesperrte Rhein bei Köln wieder für den Schiffsverkehr freigegeben worden, obwohl vier Container noch nicht geborgen waren.

Für die Bergung in der Nacht zum Montag war vorübergehend die Zufahrt zum Hafen Köln-Deutz gesperrt worden, wie Lehmacher weiter mitteilte. Der geborgene Container sei mit Holz beladen gewesen. Der Schiffsverkehr auf dem Rhein, auf dem sich während der Sperrung in der Vorwoche mehrere hundert Schiffe gestaut hatten, habe sich komplett normalisiert. „Es hat sich alles ganz schnell entzerrt“, berichtete Lehmacher.

Unterdessen wollte sich die Staatsanwaltschaft Duisburg, die die Havarie der „Excelsior“ untersucht, am Montag aus ermittlungstaktischen Gründen nicht weiter zu dem Fall äußern. Wann der Kapitän vernommen werden soll, steht noch nicht fest. Am Samstag sei eine „ziemlich lange“ Vernehmung von drei Besatzungsmitgliedern „sehr erfolgreich verlaufen“, hatte die Behörde am Wochenende mitgeteilt.

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