Weiterer Temperaturrückgang befürchtet: Kältewelle in Nordindien fordert 38 Todesopfer

Weiterer Temperaturrückgang befürchtet
Kältewelle in Nordindien fordert 38 Todesopfer

Eine ungewöhnliche Kältewelle in Nordindien hat seit Anfang Dezember 38 Menschen das Leben gekostet. Allein an Silvester und Neujahr erfroren neun Menschen, wie die Behörden am Mittwoch mitteilten. In der Stadt Agra, bekanntes Touristenziel mit dem Tadsch Mahal, sank die Nachttemperatur auf ein Grad über Null.

HB LUCKNOW/INDIEN. Westwind werde in den nächsten Tagen zu einem weiteren Temperaturrückgang führen, sagte K.P. Kulshreshtha vom Wetterdienst des Unionsstaates Uttar Pradesh. Bei den Opfern handelt es sich zumeist um Obdachlose. In der Provinzhauptstadt Lucknow sammelten sich die Armen um ein mit Erlaubnis der Behörden entzündetes Feuer. "Ohne dieses Lagerfeuer würden wir sterben", sagte der obdachlose Arbeiter Sukhai Ram. Uttar Pradesh ist einer der ärmsten Unionsstaaten in Indien. Nahezu ein Fünftel der 180 Mill. Einwohner hat keine feste Unterkunft.

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