Weltjugendtag geht zuende
Bye, bye, Benedikt!

Nach seinem viertägigen Besuch in Deutschland ist Papst Benedikt XVI. am Sonntagabend nach Rom zurückgeflogen.

HB KÖLN. Vor seinem Abflug am Flughafen Köln-Bonn bedankte sich Benedikt erneut bei den Deutschen für ihre Gastfreundschaft. „Wir wissen alle um das Böse, das im 20. Jahrhundert von unserem Vaterland ausgegangen ist, und bekennen es mit Scham und Trauer“, sagte der deutsche Papst am Ende seiner ersten Auslandsreise. In den vergangenen Tagen sei jedoch sichtbar geworden, dass es auch das andere Deutschland gab und gebe - ein Deutschland einzigartiger menschlicher, kultureller und spiritueller Werte. „Ich wünsche mir, dass diese Werte auch dank dem Ereignis dieser Tage neu in die Welt ausstrahlen mögen“, sagte der Papst unter Jubel und „Benedetto“-Rufen von Jugendlichen.

Bundespräsident Horst Köhler dankte Benedikt erneut für seinen Besuch in Deutschland. Ohne die Augen vor den Problemen der Welt zu verschließen, habe der Papst mit seinem Enthusiasmus und seinem Glauben ein großes Zeichen für die Zukunft gegeben. Mit seiner klaren Sprache und seiner Herzlichkeit habe er allen den Weg gewiesen.

Die Lufthansa hatte für Benedikt eine spezielle Flugroute ausgesucht, die in Bayern über Orte führt, die ihm am Herzen liegen: So sollte der Papst über seinen Geburtsort Marktl am Inn fliegen und eine Schleife über dem Wallfahrtsort Altötting drehen. Die Piloten hätten die Erlaubnis bekommen, im Airbus „Regensburg“ über Marktl recht niedrig hinwegzufliegen, damit der Papst einen guten Blick habe, sagte ein Lufthansa-Sprecher.

Am Morgen hatte der Papst als Höhepunkt des Weltjugendtages mit mehr als einer Million jungen Pilgern auf dem Marienfeld bei Köln die Heilige Messe gefeiert. Weiterer wichtiger Programmpunkt war der Besuch in der Kölner Synagoge am Freitag.

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