Wetter
„Emma“ und „Gudrun“ lassen es schneien

Der Winter ist wieder da: Minusgrade, Glätte und Schnee legen sich quer über Deutschland. Die Bahn reagiert erst mit langsameren Zügen, findet das Wetter dann aber doch mild. Die nächste Kältewelle ist schon im Anmarsch.

Berlin/Offenbach„Emma“ hat vorgelegt, „Gudrun“ zieht nach: Die beiden Tiefs dürften weiten Teilen Deutschlands auch am Wochenende noch viel Schnee und frostige Temperaturen bescheren. Mit bis zu minus 20 Grad ist Anfang kommender Woche nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) zu rechnen. In der Nacht zum Freitag wurde in Bayern bereits die bisher kälteste Nacht dieses Winters gemessen: Auf Deutschlands höchstem Berg, der Zugspitze, fiel die Temperatur auf minus 17 Grad.

Die Deutsche Bahn drosselte die Höchstgeschwindigkeit für ICE-Züge am Freitag auf mehreren Strecken auf 200 Kilometer pro Stunde - allerdings nur bis zum Nachmittag, da das Wetter milder wurde als gedacht, wie ein Bahnsprecher sagte. Auf glatten Straßen kam es zu mehreren Unfällen.

Am Alpenrand und im Bayerischen Wald schneite es, ebenso wie im Harz. Für den Schwarzwald galt eine Unwetterwarnung - dort erwarteten die Meteorologen 20 bis 30 Zentimeter Neuschnee. Auf dem Kahlen Asten in Nordrhein-Westfalen wurden mehr als 40 Zentimeter Schnee gemessen. Im Thüringer Wald konnten sich Wintersportfans mit Skiern und Schlitten zum ersten Mal in diesem Jahr in der weißen Pracht austoben, mehr als 580 Kilometer Loipen und Skiwanderwege waren gespurt.

Ungemütlicher wurde es für die Autofahrer: Auf schneebedeckten Straßen bei Aachen und in der Eifel standen Lastwagen quer, Autos blieben in Schneeverwehungen stecken, es bildeten sich Staus. Ein Lkw durchbrach auf der A45 im Sauerland ein Brückengeländer und drohte in die Tiefe zu stürzen - der Fahrer wurde leicht verletzt, die Autobahn war in Richtung Frankfurt stundenlang gesperrt.

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„Emma“ und „Gudrun“ lassen es schneien

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„Gudrun“ bringt noch mehr Schnee

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