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Tropensturm „Gamma“ tötet mindestens neun Menschen

Der Tropensturm „Gamma“ hat am Samstag in Honduras mindestens sechs Menschenleben gefordert. Wie die Behörden in der Hauptstadt Tegucigalpa mitteilten, mussten tausende Menschen ihre Häuser in der Küstenregion verlassen. Schwere Regenfälle hätten dutzende Flüsse über die Ufer treten lassen.

dpa TEGUCIGALPA. Im mittelamerikanischen Staat Honduras hat der Tropensturm „Gamma“ am Wochenende mindestens neun Menschenleben gefordert. Wie die Behörden von Honduras am Sonntag mitteilten, gelten zahlreiche Menschen als verschollen. Rund 5 000 Einwohner mussten vor den Regenmassen in Sicherheit gebracht werden.

In mehreren Provinzen von Honduras wurde der Notstand erklärt. Auch in Belize und auf der mexikanischen Halbinsel Yucatan kam es zu Überschwemmungen.

Lang anhaltende Regenfälle hatten in Honduras, einem der ärmsten Länder Lateinamerikas, dutzende Flüsse über die Ufer treten lassen. Mehrere Ortschaften an der Atlantikküste wurden von der Außenwelt abgeschnitten. Nach Angaben des Zivilschutzes von Honduras hielten die Regenfälle auch am Sonntag noch an.

„Gamma“ war mit Geschwindigkeiten von rund 70 Stundenkilometern auf über dem karibischen Meer nach Norden in Richtung Kuba unterwegs. Nach Angaben des US-Hurrikanzentrums in Miami wird sich „Gamma“ weiter abschwächen.

Auf der mexikanischen Halbinsel Yucatan, in Südmexiko sowie in den mittelamerikanischen Staaten El Salvador und Guatemala hatten zuletzt die Wirbelstürme „Wilma“ und „Stan“ ganze Ortschaften und Touristenzentren zerstört und insgesamt mehrere Tausend Menschen in den Tod gerissen.

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