Wetter
Wintereinbruch bringt Frost und Schnee

Den Bundesbürgern steht am Wochenende ein Winterbruch bevor. Am Sonntag wird die Kaltluft aus dem Osten bereits deutlich in Deutschland zu spüren sein, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Freitag in Offenbach mitteilte. Von Sonntag an wird es richtig kalt.
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HB FRANKFURT. Der Winter bricht über Deutschland herein. Nach einem milden November hält das Wochenende Eis und Schnee für die Bundesbürger bereit, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Freitag in Offenbach mitteilte. Eine Hochdruckzone über Skandinavien lässt russische Kaltluft nach Deutschland strömen. Von Sonntag an kann es demnach in Deutschland Nachtfrost mit bis zu minus zehn Grad geben. In den Nächten danach sind am Alpenrand und im Erzgebirge sogar bis zu minus 15 Grad zu erwarten.

Am Freitag trieb der Wind erste Schneeflocken durch die Mittelgebirge. DWD-Meteorologe Helmut Malewski erwartete erst für die Nacht auf Samstag, dass der Schnee liegen bleiben würde. Vom Wochenende an sei mit Glatteis und verschneiten Straßen zu rechnen. Blitzeis erwartete der Experte nicht, wohl aber überfrierende Nässe.

"Notorische Sommerreifenfahrer behindern den Verkehr"

Die Folgen des Wintereinbruchs bezeichnete Malewski als vorhersehbar. Ein Wetterumschwung Mitte Dezember sei nichts Außergewöhnliches, trotzdem seien jeden Winter etliche Menschen nicht ausreichend darauf vorbereitet. "Nur ein paar Zentimeter Schnee auf den Straßen und schon blockieren die notorischen Sommerreifenfahrer die Fahrbahnen und behindern massiv den Verkehrs", teilte er mit.

Noch lasse sich nicht abschätzen, ob es überall eine geschlossene Schneedecke geben werde. "Glatt werden die Straßen aber auf jeden Fall sein."

Am Samstag schneit es nach Angaben des DWD vor allem in Süddeutschland, im Nordwesten regnet es. Bei mäßigem bis frischem Nordostwind liegen die Höchstwerte zwischen minus eins am Alpenrand und fünf Grad am Niederrhein und in Ostfriesland. In den Bergen herrscht Dauerfrost. In der Nacht liegen die Tiefstwerte bei bedecktem Himmel zwischen zwei Grad an der See und minus sieben im Alpenvorland.

Im Bergland herrscht vielerorts Dauerfrost

Der Sonntag bringt etwas Schnee, im Nordwesten mischt dieser sich mit Regen. Es wird nicht wärmer als minus zwei bis plus vier Grad. Im Süden und Südosten sowie im Bergland herrscht vielerorts Dauerfrost. In der Nacht zum Montag geht die Temperatur auf null bis minus sechs Grad zurück. Im Süden und in den Mittelgebirgen wird es zum Teil noch kälter.

In der kommenden Woche bleibt es nach Angaben des DWD kalt. Mancherorts werden die Temperaturen auch in der Mittagszeit nicht über den Nullpunkt kommen. Meteorologen sprechen dann von einem Eistag.

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