Wetterprognose
Aus heiß wird schwül und nass

Meterologen sagen ein baldiges Ende der Hitzwelle in Deutschland voraus, dafür soll es schwül werden. Hitzehoch „Andrea“ und Nordseetief „Burkhard“ sorgen in dieser Woche für unbeständiges Wetter. Noch bleibt jedoch etwas Zeit, das schöne Wetter zu genießen.

HB FRANKFURT/BOCHUM. Gewitter ziehen von Südwesten auf und bringen örtlich kräftige Schauer. Es bleibt allerdings hochsommerlich warm. „Über dem Balkan bleibt es extrem heiß, im Nordwesten Europas kühl. Der Temperaturgegensatz kann über Mitteleuropa heftige Gewitter mit sich bringen“, sagte Michael Beisenherz vom Wetterdienst Meteomedia am Montag.

Am Sonntag hatten die Meteorologen die höchsten Temperaturen dieses Jahres registriert. Meteomedia meldete als Top-Wert 37,8 Grad in Eisleben in Sachsen-Anhalt, gefolgt von Heidelberg mit 37,6 Grad. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Offenbach war es im baden-württembergischen Sinsheim mit 37,4 Grad am heißesten, gefolgt von Karlsruhe mit 37 Grad. Auch für den Montag gab der DWD für Deutschland eine Hitzewarnung heraus.

Bei 40,2 Grad liegt der bisherige deutsche Hitzerekord nach DWD-Angaben. Dieser Wert wurde im Sommer 2003 gleich zwei Mal erreicht: Am 13. August in Karlsruhe und Freiburg im Breisgau. Ebenso heiß war es am 27. Juli 1983 in Gärmersdorf in der Oberpfalz gewesen.

Am Dienstag sinken die Temperaturen in Deutschland nach der Vorhersage von Meteomedia auf erträgliche Werte. Eine Gewitterzone legt sich quer über Deutschland von Saarland bis zum Harz und Mecklenburg. Sie markiert eine Kaltfront, die sich langsam nach Osten und Südosten verlagert. Vor kräftigen Regengüssen und Gewittern ist man nirgends sicher, dabei frischt kräftiger Westwind auf. Die Temperaturen erreichen in der Nordwesthälfte 22 bis 27 Grad, vom Alpenrand bis nach Brandenburg und Vorpommern 28 bis 33 Grad.

Am Mittwoch steht leicht unbeständiges, aber recht freundliches Sommerwetter bevor. Besonders an der See und entlang des Rheins scheint häufig die Sonne, gebietsweise bilden sich aber auch wieder Regenschauer oder Gewitter. Die meisten und kräftigsten Schauer muss man vom Weserbergland und Harz bis zum Thüringer Wald und Erzgebirge einplanen. Bei lebhaftem Südwestwind erreichen die Temperaturen noch 22 bis 27 Grad, im Süden und Osten auch wieder bis knapp 30 Grad. Auch am Donnerstag bleibt das leicht unbeständige und vor allem im Südosten Deutschlands noch sehr warme Wetter erhalten. Ausgedehnte sonnige Phasen wechseln sich mit einzelnen Schauern und Gewittern ab. Die Höchstwerte liegen meist zwischen 23 und 28 Grad.

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