Wettervorhersage
„Thorsten“ bringt jede Menge Schnee

Warm anziehen und Skier wachsen! Tief „Thorsten“ bringt in den nächsten Tagen den Winter nach Deutschland. „Man muss mit Niederschlägen rechnen, die anfangs im Norden als Regen und im Süden als Schnee fallen“, sagte Meteorologe Holger Starke vom Wetterdienst Meteomedia am Mittwoch bevor. „Von Freitag an ist es überall in Deutschland kalt genug für Schnee.“ Dorothea Paetzold vom Deutschen Wetterdienst (DWD) riet: „Schlitten präparieren!“

HB FRANKFURT/BOCHUM. In den Gipfellagen von Harz, Thüringer Wald, Erzgebirge und Bayerischem Wald registrierten die Meteorologen vom DWD am Mittwoch mehr als 30 Zentimeter Schnee, auf dem Fichtelberg sogar über 50 Zentimeter. „In den Gebieten südlich der Donau hat sich auch in tieferen Lagen ein Hauch von Weiß ausgebreitet“, sagte Paetzold. In München wurden sieben Zentimeter, auf dem Wendelstein 52 und auf der Zugspitze 1,10 Meter der weißen Pracht gemessen. „Bis Donnerstagabend fallen aber nur noch örtlich ein paar Flocken.“

Am Donnerstagmorgen fällt zwischen dem Saarland und Berlin noch etwas Schnee. In Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern regnet es leicht. Allerdings klingen diese Regen- und Schneeschauer um die Mittagszeit ab. Es bleibt zwar in ganz Deutschland stark bewölkt und grau, aber am Nachmittag ist es fast überall trocken. Am Mittag erreicht eine Front den Nordwesten Deutschlands und bringt zunächst in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen Regen.

Am Donnerstagnachmittag breitet sich der Niederschlag auf ganz Deutschland aus, nur der Osten und Bayern bleiben verschont. Im Süden schneit es bereits. Die Temperaturen klettern auf Höchstwerte zwischen zwei und sieben Grad. Im Süden bleibt es etwas kühler, in höheren Lagen ist Dauerfrost zu erwarten.

In der Nacht zum Freitag schneit es fast überall in Deutschland, lediglich im äußersten Nordwesten sind längere Pausen zu erwarten. Im Flachland müssen sich Autofahrer auf Nebel und Reifbildung einstellen, es drohen jede Menge Rutschpartien. Die Temperaturen erreichen nur noch minus fünf bis zwei Grad. Am Alpenrand muss mit frostigen bis zu minus elf Grad gerechnet werden.

Am Freitag schneit es in weiten Teilen Deutschlands. Der Deutsche Wetterdienst rechnet mit bis zu 20 Zentimetern Neuschnee, vor allem im Rothaargebirge, dem Westerwald und der Eifel. Nur in Nordrhein- Westfalen ist es am Vormittag noch trocken, allerdings schneit es dort am Nachmittag. In den anderen Bundesländern klingt der Schneefall ab. Die Tageshöchstwerte reichen von minus drei Grad im Alpenvorland bis plus vier Grad an der Nordsee. Am Samstag regnet und schneit es nur noch an der Nordsee. Im übrigen Deutschland wird es wieder freundlich. Die Temperaturen schwanken zwischen minus ein und plus vier Grad.

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