Wettrennen
Pferd schlägt Menschen nur knapp

In Wales rennen jedes Jahr Menschen und Pferde um die Wette. Dieses Jahr hat – mal wieder – ein Vierbeiner gewonnen. Doch einmal schon siegte ein Mensch.

HB LLANWRTYD WELLS. „Tarran Bay“ mit der englischen Reiterin Denise Meldrum legte die 35,4 Kilometer am Samstag auf einem Gelände- Parcours innerhalb von 2 Stunden, 10 Minuten und 29 Sekunden zurück. Der schnellste Läufer, der Kenianer Haggai Chepwkony, benötigte 2 Stunden, 19 Minuten und 16 Sekunden.

Das Rennen in der Nähe der walisischen Kleinstadt Llanwrtyd Wells wird bereits seit 26 Jahren ausgetragen. In all der Zeit gab es nur einen einzigen menschlichen Sieger: Der Londoner Huw Lobb konnte dafür vor zwei Jahren eine Gewinnprämie von umgerechnet 36 000 Euro einstreichen. In diesem Jahr rannte Lobb nicht mit. Dem Sender BBC sagte er: „Man braucht als Mensch zwei Dinge, um gewinnen zu können: die Ausdauer eines Marathonläufers und die Geschwindigkeit eines Querfeldein-Läufers. Nur wenn beides zusammenkommt, hat man eine Chance.“

In diesem Jahr waren annähernd 300 Läufer und etwa 30 Pferde am Start. Einige der menschlichen Teilnehmer waren spaßeshalber in Tierkostümen unterwegs, beispielsweise im Ganzkörperanzug mit dem Muster von Dalmatinerhunden. Wegen hochsommerlicher Temperaturen um 27 Grad waren die Zeiten diesmal aber deutlich schlechter als bei früheren Gelegenheiten.

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