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Whitney Houston: Pop-Sängerin wird wohl diese Woche beerdigt

Obwohl es beim Tod von Whitney Houston keine Anzeichen auf Fremdverschulden oder Gewalt gab, schließen Gerichtsmediziner keine Todesursache aus. Sie warten auf den toxikologischen Befund, um genaueres sagen zu können.

Whitney Houston wurde von einem Bekannten in ihrem Hotelzimmer tot aufgefunden. Quelle: Reuters
Whitney Houston wurde von einem Bekannten in ihrem Hotelzimmer tot aufgefunden. Quelle: Reuters

Los AngelesDie verstorbene US-Popsängerin Whitney Houston soll US-Medien zufolge noch in dieser Woche beerdigt werden. Wie der Nachrichtensender CNN am Montag berichtete, soll die Bestattung am Freitag oder Samstag in ihrer Geburtsstadt Newark im Bundesstaat New Jersey stattfinden. Dem TV-Sender NBC zufolge ist die Beerdigung für „Ende der Woche“ in Newark geplant. Dagegen hatte die Promi-Webseite TMZ zuvor berichtet, dass Houstons Angehörige die Leiche nach Atlanta überführen wollten. Die Sängerin hatte in der Stadt im Bundesstaat Georgia lange Zeit gewohnt.

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Die Gerichtsmedizin in Los Angeles gab Houstons Leichnam am Montag nach einer Autopsie am Wochenende frei, bei der keine Anzeichen für ein Fremdverschulden festgestellt worden waren.

Reaktionen Wie die Stars um Whitney Houston trauern

Im Alter von nur 48 Jahren ist die weltberühmte Pop- und Soulsängerin Whitney Houston gestorben. Und das nur einen Tag vor der Verleihung der Grammy-Awards in Los Angeles, des begehrtesten Musikpreises der Welt. Ihr Tod führt zu weltweiten Trauerbekundungen.

Quelle: dpa

Houston war am Samstag tot in der Badewanne ihres Hotelzimmers in Beverly Hills gefunden worden. Nach Informationen von TMZ hatte die Gerichtsmedizin den Angehörigen mitgeteilt, dass Houston offenbar an einer Mischung aus verschreibungspflichtigen Mitteln und Alkohol gestorben sei. Die Gerichtsmedizin widersprach dem Bericht. Die toxikologischen Untersuchungen seien noch nicht beendet. Die vollständigen Ergebnisse der Autopsie sollen demnach erst in sechs bis acht Wochen öffentlich gemacht werden.

In der Hotelsuite, in der Whitney Houston am vergangenen Samstag starb, sind nach Angaben der Ermittler Flaschen mit verschreibungspflichtigen Medikamenten gefunden worden. Allerdings habe es sich um eine nicht sehr große Menge gehandelt, sagte Winter in Los Angeles. Ausschließen wollte Winter allerdings nur ein Verbrechen, sonst nichts: „Ich weiß, es gibt Berichte, dass sie ertrunken oder an einer Überdosis gestorben ist. Aber es gibt keinen Abschlussbericht, bevor nicht alle Testergebnisse da sind.“

„Wir wissen noch nichts und wenn wir etwas herausfinden, werden wir mit der Polizei von Beverly Hills in Kontakt treten“, sagte der stellvertretende Leiter der Gerichtsmedizin Ed Winter, am Montag. „Aber zunächst werden wir die Familie benachrichtigen und ihnen die Ergebnisse zukommen lassen.“ Nach der Autopsie am Sonntag blieb Houstons Leichnam einen weiteren Tag in den Räumen der Gerichtsmedizin. „Die Familie kümmert sich um die Angelegenheit“, sagte Winter. „Ich weiß nicht, wann ihre Familie den Leichnam abholen wird. Sie kümmern sich darum und manchmal dauert das einige Tage.“

Die 48-jährige Musikerin war am Samstag von einem Bekannten in ihrem Zimmer im Beverly Hilton Hotel aufgefunden worden. Versuche, die Pop-Diva wiederzubeleben, blieben erfolglos. Was die Ermittler im einzelnen in dem Zimmer vorfanden, wollte Winter nicht sagen. Ein Polizeisprecher erklärte, möglicherweise würden heute weitere Details über den Tod der Sängerin bekannt gegeben, dies sei aber noch nicht sicher. Zuvor war in Medienberichten darüber spekuliert worden, Houston sei möglicherweise in der Badewanne ertrunken.

Whitney Houston gestorben Tragisches Ende einer Soul-Diva

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Laut R&B-Sängerin Kelly Price war Houston bei ihrem letzten Auftritt vor ihrem Tod keineswegs in schlechter Verfassung. „Sie war drei Stunden lang auf den Beinen und hat jeden Sänger angefeuert, der auf die Bühne kam“, sagte Price, die gemeinsam mit Houston am Donnerstagabend das Duett „Yes, Jesus Loves Me“ sang, am Sonntag bei der Grammy-Verleihung.

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