
Los AngelesDie verstorbene US-Popsängerin Whitney Houston soll US-Medien zufolge noch in dieser Woche beerdigt werden. Wie der Nachrichtensender CNN am Montag berichtete, soll die Bestattung am Freitag oder Samstag in ihrer Geburtsstadt Newark im Bundesstaat New Jersey stattfinden. Dem TV-Sender NBC zufolge ist die Beerdigung für „Ende der Woche“ in Newark geplant. Dagegen hatte die Promi-Webseite TMZ zuvor berichtet, dass Houstons Angehörige die Leiche nach Atlanta überführen wollten. Die Sängerin hatte in der Stadt im Bundesstaat Georgia lange Zeit gewohnt.
Die Gerichtsmedizin in Los Angeles gab Houstons Leichnam am Montag nach einer Autopsie am Wochenende frei, bei der keine Anzeichen für ein Fremdverschulden festgestellt worden waren.

Im Alter von nur 48 Jahren ist die weltberühmte Pop- und Soulsängerin Whitney Houston gestorben. Und das nur einen Tag vor der Verleihung der Grammy-Awards in Los Angeles, des begehrtesten Musikpreises der Welt. Ihr Tod führt zu weltweiten Trauerbekundungen.

Popsängerin Katy Perry hat auf den Tod von Whitney Houston mit einer Liebeserklärung regiert. „Wir werden Dich immer lieben, Whitney“, schrieb sie am späten Samstagabend per Twitter über den Soul-Diva. Sie sei am Boden zerstört: „Ruhe in Frieden“. Unmittelbar zuvor war ihre erste Reaktion per Twitter ein „Noooooooo“ gewesen, als wolle sie es nicht glauben.

Popsänger Justin Bieber schrieb über den Kurznachrichtendienst, er bete für Freunde und Familie von Whitney Houston. „Ich habe es gerade gehört. Das ist so verrückt“, schrieb der 17 Jahre alte Kanadier. „Eine der größten Stimmen aller Zeiten ist von uns gegangen. RIP.“ Das „RIP“ steht im Englischen für „Rest In Peace“ - „Ruhe in Frieden“.

„Ruhe in Frieden, Whitney“, twitterte Rapper Sean „Diddy“ Combs. „Whitney Houston!!! O mein Gott“, so seine erste Reaktion. „Ich kann es nicht glauben. Das ist einer der traurigsten Tage überhaupt.“ Er fühle sich elend. Kurz vor der Todesnachricht hatte er noch per Twitter geschrieben: „Das Leben ist kürzer als Du denkst. Vergeude keine Zeit mit irgendwelchem Mist.“

Popsängerin Mariah Carey (links) zeigte sich erschüttert über den Tod ihrer Kollegin Whitney Houston. „Mein Herz ist gebrochen und ich weine nach dem schockierenden Tod meiner Freundin, der unvergleichlichen Ms. Whitney Houston“, twitterte sie in der Nacht. „Mein tief empfundenes Beileid ihrer Familie und den Millionen Fans weltweit.“ Sie werde nie vergessen „als eine der größten Stimmen auf Erden“. Houston war am Samstag in einem Hotelzimmer in Beverly Hills gestorben. Mit Carey hatte sie 1998 den Song „When You Believe“ für den Trickfilm „Der Prinz von Ägypten“ gesungen (hier sind die beiden bei einem Auftritt im gleichen Jahr zu sehen).

Soulsängerin Aretha Franklin trauerte still. „Ich kann einfach nicht darüber reden. Das ist so überwältigend und unglaublich“, schrieb Franklin per Twitter. „Ich konnte nicht glauben, was da im Fernsehen läuft.“ Franklin ist eng befreundet mit Houstons Mutter Cissy. „Mein Herz ist jetzt bei Cissy, (Whintney Houstons) Tochter Bobbi Kris, ihrer Familie und (Ex-Mann) Bobby.“

„Wir verloren eine weitere Legende. Wir werden sie vermissen“, twitterte Christina Aguilera.

„Keine Worte! Nur Tränen“, lautete die erste Reaktion von Rihanna.

Der Vater der Sängerin Amy Winehouse, Mitch Winehouse, sieht seine Tochter zusammen mit Whitney Houston im Himmel. „Ihre Musik wird niemals sterben“, schrieb Winehouse bei Twitter. „Was für eine tolle Mädchenband im Himmel.“ Amy Winehouse war im Juli 2011 im Alter von 27 Jahren an einer Alkoholvergiftung gestorben. Beide Sängerinnen hatten in den Jahren vor ihrem Tod immer wieder Probleme mit Drogen gehabt.

Der frühere Sänger der Band Bee Gees, Robin Gibb, erklärte: „Meiner Ansicht nach haben wir eine der großartigsten Stimmen der Popmusik verloren. Aber wir merken es immer erst zu spät.“
Im Alter von nur 48 Jahren ist die weltberühmte Pop- und Soulsängerin Whitney Houston gestorben. Und das nur einen Tag vor der Verleihung der Grammy-Awards in Los Angeles, des begehrtesten Musikpreises der Welt. Ihr Tod führt zu weltweiten Trauerbekundungen.
Houston war am Samstag tot in der Badewanne ihres Hotelzimmers in Beverly Hills gefunden worden. Nach Informationen von TMZ hatte die Gerichtsmedizin den Angehörigen mitgeteilt, dass Houston offenbar an einer Mischung aus verschreibungspflichtigen Mitteln und Alkohol gestorben sei. Die Gerichtsmedizin widersprach dem Bericht. Die toxikologischen Untersuchungen seien noch nicht beendet. Die vollständigen Ergebnisse der Autopsie sollen demnach erst in sechs bis acht Wochen öffentlich gemacht werden.
In der Hotelsuite, in der Whitney Houston am vergangenen Samstag starb, sind nach Angaben der Ermittler Flaschen mit verschreibungspflichtigen Medikamenten gefunden worden. Allerdings habe es sich um eine nicht sehr große Menge gehandelt, sagte Winter in Los Angeles. Ausschließen wollte Winter allerdings nur ein Verbrechen, sonst nichts: „Ich weiß, es gibt Berichte, dass sie ertrunken oder an einer Überdosis gestorben ist. Aber es gibt keinen Abschlussbericht, bevor nicht alle Testergebnisse da sind.“
„Wir wissen noch nichts und wenn wir etwas herausfinden, werden wir mit der Polizei von Beverly Hills in Kontakt treten“, sagte der stellvertretende Leiter der Gerichtsmedizin Ed Winter, am Montag. „Aber zunächst werden wir die Familie benachrichtigen und ihnen die Ergebnisse zukommen lassen.“ Nach der Autopsie am Sonntag blieb Houstons Leichnam einen weiteren Tag in den Räumen der Gerichtsmedizin. „Die Familie kümmert sich um die Angelegenheit“, sagte Winter. „Ich weiß nicht, wann ihre Familie den Leichnam abholen wird. Sie kümmern sich darum und manchmal dauert das einige Tage.“
Die 48-jährige Musikerin war am Samstag von einem Bekannten in ihrem Zimmer im Beverly Hilton Hotel aufgefunden worden. Versuche, die Pop-Diva wiederzubeleben, blieben erfolglos. Was die Ermittler im einzelnen in dem Zimmer vorfanden, wollte Winter nicht sagen. Ein Polizeisprecher erklärte, möglicherweise würden heute weitere Details über den Tod der Sängerin bekannt gegeben, dies sei aber noch nicht sicher. Zuvor war in Medienberichten darüber spekuliert worden, Houston sei möglicherweise in der Badewanne ertrunken.
Laut R&B-Sängerin Kelly Price war Houston bei ihrem letzten Auftritt vor ihrem Tod keineswegs in schlechter Verfassung. „Sie war drei Stunden lang auf den Beinen und hat jeden Sänger angefeuert, der auf die Bühne kam“, sagte Price, die gemeinsam mit Houston am Donnerstagabend das Duett „Yes, Jesus Loves Me“ sang, am Sonntag bei der Grammy-Verleihung.