WHO: Atemwegserkrankung könnte in Grippesaison vermehr auftreten
Erneut SARS-Verdachtsfall in China

In China gibt es erstmals seit fünf Monaten wieder einen SARS-Verdachtsfall. Im vergangenen Frühjahr waren hier 349 Menschen an der Krankheit gestorben.

HB BERLIN. In China ist ein 32-jähriger Fernsehreporter mit dem Verdacht auf SARS in ein Krankenhaus eingeliefert worden. Der Mann habe Kopfschmerzen und Fieber und sei in eine Quarantäne-Station verlegt worden, nachdem erste Tests einen Verdacht auf SARS ergeben häten, berichtete die Nachrichtenagentur Xinhua. Der Vorfall ereignete sich in der südlichen Provinz Guangdong. Am Freitag habe China Hongkong und die Weltgesundheitsorganisation (WHO) unterrichtet, hieß es. Der Mann habe aber keine Reisen ins Ausland unternommen.

Das Schwere Akute Atemwegssyndrom (SARS) hatte im vergangenen Frühjahr in China 349 Menschen das Leben gekostet. Auch damals waren die ersten Fälle in Guangdong aufgetreten. Taiwan hatte Mitte Dezember einen neuen SARS-Fall gemeldet. Die WHO warnte, dass die Krankheit in der Grippesaison wieder vermehrt auftreten könnte.

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