Wichtigster britischer Pop-Preis verliehen
Robbie Williams geht bei Brit Awards leer aus

So ernetete Williams trotz seiner Abwesenheit viel Applaus. Während der zweistündigen Show wurde er mehrmals erwähnt, der Moderator der Verleihung, Russell Brand, forderte die Zuschauer auf, für Williams zu jubeln. „Robbie ist ein Held der Brits“, erklärte er einem Agenturbericht zufolge. Sängerin Joss Stone wünschte Williams alles Gute für seine Therapie und bezeichnete ihn als Inspiration

HB LONDON. Seine früheren vier Bandkollegen von Take That nahmen unterdessen am Mittwochabend den wichtigsten britischen Musikpreis für ihren Song "Patience" in Empfang. Für die Band war der Preis für die beste Single nach ihrer ausverkauften Comeback-Tour und ihrem Bestseller-Album „Beautiful World“ ein weiterer Triumph. Insgesamt war es für die älter gewordene Boygroup bereits der fünfte „Brit“. Die Vierer-Truppe wurde in London vor rund 10 000 Gästen begeistert gefeiert.

The Killers erhielt ebenfalls zwei Preise: Die Band aus Las Vegas durften sich über die Trophäen für die beste internationale Band des Jahres und für das beste internationale Album, „Sam's Town“, freuen. Die 23-jährige Sängerin Amy Winehouse gewann in der Kategorie beste britische Künstlerin, die kanadische Sängerin Nelly Furtado in der Kategorie beste internationale Künstlerin.

Bei den britischen Männern siegte der 22-jährige Singer/Songwriter James Morrison, der im vergangenen Jahr mit seinem Debütalbum „Undiscovered“ die britischen Charts stürmte. „Dies hier ist für jeden Singer/Songwriter, der immer noch in Pubs spielt“, sagte er bei der Entgegennahme seines Preises. Die hoch gehandelte Lily Allen ging trotz drei Nominierungen leer aus.

Als bester internationaler Künstler wurde Justin Timberlake geehrt. Bester internationaler Newcomer wurde die Band Orson aus Los Angeles. The Fratellis, ein Trio aus Glasgow, machte das Rennen in der Kategorie beste britische Newcomer. Oasis („Wonderwall“, „Don't Look Back in Anger“) erhielten den Preis für das musikalische Gesamtwerk.

Die glanzvolle Veranstaltung wurde zum ersten Mal seit 1989 in Großbritannien wieder live im Fernsehen übertragen. Während der Show traten unter anderen Amy Winehouse, The Killers, Corrine Bailey Rae und The Red Hot Chili Peppers auf.

Die Awards, auch „Gongs“ genannt, werden von der britischen Musikindustrie vergeben; in einigen Kategorien stimmen Leser und Hörer von Musikzeitschriften und Rundfunksendern über die Preisträger ab. Die „Brits“ sind vergleichbar mit den Grammys in den USA.

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