Wieder Zehntausende auf der Flucht
„Rita“ wird immer stärker

Der neue Wirbelsturm „Rita“ hat sich am Dienstag weiter verstärkt und ist zu einem Hurrikan der Kategorie zwei hochgestuft worden. Das hat auch die Furcht vor einer neuen Naturkatastrophe in den Südstaaten der USA ausgelöst.

HB WASHINGTON. Gut drei Wochen nach Hurrikan „Katrina“ fegte der Wirbelsturm am Dienstag mit Spitzengeschwindigkeiten von mehr als 160 Stundenkilometern, schweren Regenfällen und einer Sturmflut von bis zu zwei Meter über die Inselkette Florida Keys hinweg. Als Folge brach für viele Haushalte in Key West die Stromversorgung zusammen.

„Rita“ wurde am Dienstag innerhalb von nur wenigen Stunden zu einem Hurrikan der Stufe zwei hochgestuft. Das Nationale Hurrikan- Zentrum in Miami geht davon aus, dass der Hurrikan auf seinem Zug durch den Golf von Mexiko bald die Stufe drei erreicht. „Katrina“ hatte als Hurrikan der Stufe vier in New Orleans (Louisiana) sowie in den Nachbarstaaten Mississippi und Alabama die bislang größte Naturkatastrophe in den USA ausgelöst.

Nach bisherigen Voraussagen wird „Rita“ am Samstagmorgen (Ortszeit) über die Küste von Texas hinwegdonnern. In der Küstenstadt Galveston nahe Houston - etwa 1400 Kilometer von den Florida Keys entfernt - folgten am Dienstag bereits hunderte Menschen dem Aufruf ihrer Bürgermeisterin, sich im Landesinnern in Sicherheit zu bringen. Allein im Großraum Houston sind rund 150 000 Menschen untergebracht worden, die nach Hurrikan „Katrina“ aus New Orleans evakuiert worden waren.

Die Meteorologen wollten aber nicht die Möglichkeit ausschließen, dass der Hurrikan in den kommenden Tagen Kurs auf das von „Katrina“ verwüstete New Orleans nimmt.

Auf den Florida Keys waren am Dienstag mehr als 100 000 Menschen aufgefordert worden, sich in Sicherheit zu bringen. Später peitschten hohe Wellen an Land und Straßen wurden überflutet. „Rita“ ist der sechste Hurrikan in 13 Monaten, der Florida getroffen hat.

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