Wintereinbrauch
Schnee in Deutschland fordert Opfer

Starke Schneefälle haben in Teilen Deutschlands in der Nacht zum Freitag den Verkehr lahm gelegt: Umgeknickte Bäume und liegengebliebene Lastwagen blockierten zahlreiche Autobahnen. Tragisch endete die Reise zweier Autofahrer im Sauerland. In einigen Regionen bleibt die Lage prekär. Die Wetterbesserung soll kommen, aber nicht so schnell.

HB STUTTGART. Es war bitterkalt am Donnerstagabend im Sauerland am Donnerstagabend und die Straße schneeglatt: Zwei Autofahrer waren im sauerländischen Sundern unterwegs, als ihnen ein Wagen von der gegenüberliegenden Fahrbahn frontal entgegenschleuderte. Beide Insassen starben. Das war der schwerste Unfall in der Schneenacht zum Freitag, aber leider nicht der einzige.

Besonders gefährlich war die Lage in Thüringen und Teilen Hessens: Das härteste Los zog dabei ein 17-jähriger Mopedfahrer in Waldhessen. Der junge Mann wurde in der Nacht vom Fahrer eines Schneeräumfahrzeuges übersehen und prallte in Hünfelden frontal gegen den Schieber. Der Jugendliche erlag noch an der Unfallstelle seinen Verletzungen. Die Fahrbahn war dort zwar nass, aber nicht gefroren.

Anders war das in anderen Regionen Hessens und Thüringens: Dort brachte Schneeglätte in der Nacht zum Freitag den Verkehr auf Abschnitten der Autobahn 4 zum Erliegen. Die A 4 war bei Waltershausen in Fahrtrichtung Erfurt/Bad-Hersfeld wegen quer stehender Lastwagen stundenlang völlig blockiert, sagte ein Polizeisprecher. Für zahlreiche Autofahrer wurde ihre Reise unverhofft lang: Das technische Hilfswerk verteilte heißen Tee.

In der Gegenrichtung entstand beim Kirchheimer Dreieck (Hessen) ebenfalls auf Grund von Unfällen ein bis zu 20 Kilometer langer Stau. Nahe dem hessischen Fulda sind zwei Menschen am Donnerstagabend auf verschneiter Straße bei einem Zusammenstoß dreier Autos schwer verletzt worden.

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