Wintereinbruch führt zu Unfällen: Frost im ganzen Land

Wintereinbruch führt zu Unfällen
Frost im ganzen Land

Reisende hadern, Wintersportler jubeln: Der Winter breitet sich in Deutschland aus. Das weiße Idyll mag verzaubern, doch Autofahrern werden die rutschigen Straßen schnell zum Verhängnis.
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München/StuttgartGlatte und verschneite Straßen haben vor allem in Süddeutschland zu zahlreichen Unfällen geführt, und es soll noch winterlicher werden. „Typisch deutsches Winterwetter” stellte der Deutsche Wetterdienst (DWD) für die kommende Woche in Aussicht.

Ein Tief sorge zunächst für örtlich kräftigen Schneefall, ein folgendes Hoch konserviere die winterliche Wetterlage dann, prognostizierten die Meteorologen des DWD. Im ganzen Land sei nachts mit Frost zu rechnen. Auf Deutschlands höchstem Berg, der Zugspitze, türmten sich die Schneemassen am Samstag bereits auf eine Höhe von 2,20 Meter.

Am Berliner Kurfürstendamm entdeckten Passanten am Samstagmorgen einen toten Mann, der möglicherweise in der Nacht erfroren ist. Ersten Erkenntnissen der Polizei zufolge handelte es sich um einen Obdachlosen. Anzeichen für ein Gewaltverbrechen lägen nicht vor.

Bereits am Freitagnachmittag hatte das Wetter schwere Verkehrsunfälle verursacht - in Bayern kamen dabei drei Menschen ums Leben. In der Nähe von Mertingen starb eine 16-Jährige, als das Auto, in dem sie saß, von der glatten Straße abkam und gegen einen Baum krachte.

Eine 59-Jährige kam um, als ein entgegenkommendes Auto auf schneeglatter Straße in ihren Wagen fuhr. Eine 48 Jahre alte Autofahrerin schleuderte bei Thannhausen mit ihrem Wagen in den Gegenverkehr und kollidierte mit einem Lastwagen, sie starb auf dem Weg ins Krankenhaus.

Auch in Baden-Württemberg machte Schneegestöber den Autofahrern zu schaffen. In der Region Freudenstadt meldete die Polizei bereits am Freitag 150 Glätteunfälle, im Bereich Ulm gab es 82 wetterbedingte Unfälle. Dabei sei es aber meist bei kleineren Schäden geblieben - ebenso wie bei wetterbedingten Unfällen in Niedersachsen.

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