Winterliche Ostern im Osten der USA
Eiersuche im Schnee

Eine überraschende Kältewelle hat der Osthälfte der USA ein winterliches Osterfest beschert. Am Sonntag wurden in den Staaten Minnesota sowie South und North Dakota Temperaturen um minus 20 Grad gemessen. Auch in New York und im sonst eher warmen Atlanta in Georgia war es nach Angaben des Wetterdienstes mit minus einem Grad für die Jahreszeit ziemlich kalt.

HB ATLANTA. In Chardon östlich von Cleveland gruben Kinder ihre Ostereier aus dem Schnee aus. Auch vor einem Museum in Chicago machten sich Kinder mit Handschuhen und in dicker Winterbekleidung auf die Eiersuche. Die Höchsttemperatur lag dort am Samstag bei 0 Grad und damit bei dem Rekordwert von 1936. Die Durchschnittstemperatur liegt in Chicago Anfang April normalerweise bei 12 Grad. In Nashville in Tennessee war es am Sonntag mit minus fünf Grad minimal kälter als beim bisherigen Rekordtiefstwert für den Ostersonntag vom 24. März 1940.

Schneeschauer fielen in der Prärie, an den Großen Seen und im Tal des Ohio. In Washington bedeckte am Samstag Schnee die Kirschblüten, auch in Atlanta und in Teilen von Texas schneite es. In Ohio wurden wegen des Wetters mehrere Baseballspiele verschoben. In Alabama bangten die Landwirte angesichts der Temperaturen unter dem Gefrierpunkt um die Pfirsichblüte. In Lake Geneva scheiterte der Versuch, einen Rekord im Massen-Twist-Tanzen aufzustellen, da hunderte Teilnehmer wegen der Kälte nicht antraten.

In der Kleinstadt Homer im Norden von Georgia trotzten etwa 5 000 Menschen den frostigen Temperaturen und nahmen an einer Ostereiersuche teil, die nach Angaben der Stadt zu den größten landesweit gehört. „Wir hatten früher auch schon kaltes Wetter, aber so kalt wie heute war es vielleicht noch nie“, sagte Bewohnerin Sandra Garrison, deren Familie auf ihrer Farm mehr als 100 000 Eier versteckte.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%