Aus aller Welt

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Wissen über Holocaust lückenhaft: „Hitler“-Laden soll umbenannt werden

Nach massivem Druck will ein Inder, der seinen Bekleidungsladens „Hitler“ genannt hatte, den Namen nun ändern. Er habe damit nur seinen Großvater ehren wollen, der wegen seiner Strenge „Hitler“ gerufen worden sei.

Über dem Eingang des indischen Geschäfts steht der Name des Mannes der für den Tod von mehr als sechs Millionen Menschen verantwortlich ist, in großen weißen Lettern. Der Punkt über dem i ist ein Hakenkreuz Quelle: dapd
Über dem Eingang des indischen Geschäfts steht der Name des Mannes der für den Tod von mehr als sechs Millionen Menschen verantwortlich ist, in großen weißen Lettern. Der Punkt über dem i ist ein Hakenkreuz Quelle: dapd

AhmedabadDer Besitzer eines indischen Geschäfts mit dem Namen „Hitler" hat nach großer öffentlicher Empörung eingewilligt, den Laden umzubenennen. Im August hatte Manish Chandani sein Männer-Modegeschäft in Ahmedabad im westlichen Bundesstaat Gujarat eröffnet. Über dem Eingang steht der Name in großen weißen Lettern, der Punkt über dem i ist ein Hakenkreuz. „Es gibt gewaltigen Druck von der Regierung und der Jüdischen Gemeinde, den Namen zu ändern", sagte Chandani der Nachrichtenagentur AFP.

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Er habe Adolf Hitler nicht verherrlichen wollen, sondern das Geschäft nach seinem Großvater benannt, der wegen seiner Strenge den Spitznamen Hitler getragen habe, erklärte Chandani. „Vor der Eröffnung des Ladens war mir nicht bewusst, dass Hitler für den Mord an sechs Millionen Menschen verantwortlich war", sagte der Geschäftsmann, der nicht mit Aufmerksamkeit aus aller Welt gerechnet hatte. Jetzt wolle er einen „unverfänglichen“ Namen für den Laden suchen.

Der Aufruhr erinnerte an den Fall eines Gastronomen, der vor sechs Jahren sein Restaurant in Mumbai „Hitlers Kreuz" nannte. Genau wie Chandani verzierte er die Namenstafel mit einem Hakenkreuz, das als Swastika in Indien ein traditioneller Glücksbringer ist. Erst nach Protesten aus Deutschland, den USA und der israelischen Botschaft änderte der Restaurantbesitzer damals den Namen, den er als „einprägsam" gewählt hatte.

Hitler genießt in einigen Teilen Indiens ein hohes Ansehen als starker Führer, während das Allgemeinwissen über den Holocaust sehr lückenhaft ist. Sein Buch „Mein Kampf" ist in vielen Buchhandlungen zu finden. Vor einigen Jahren hatte es in Gujarat heftige Kritik an einem von der nationalistischen Hindu-Regierung herausgegebenen Schulbuch gegeben, das Hitler als Vorbild darstellte.

  • 05.09.2012, 08:26 UhrDionKassios

    gutmenschensucks. Wer in 'Israel' nicht die Fortsetzung des Holocaustverbrechen sieht, setz sich über die historische Wahrheit der letzten 3000...4000 Jahre hinweg. Selbst der reale jüdischer Antizionismus bzw. auch 'Antisemitismus' hat mehr Logik als Ihr Kommentar.

    Nichtsdestotrotz ist es in diesem Zusammenhang interessant, dass es auch in Deutschland keine Thema ist, wenn Kemal Mustafa gehuldigt wird.

  • 04.09.2012, 23:06 Uhrgutmenschensucks

    @"Gerechtigkeit": Nun auch ich hoffe, dass nicht nur die Opfer des Holocausts ihre Ruhe finden, sondern auch, dass die lebenden Juden, speziell in Israel, notfalls die Lupara in die Hand nehmen um sofort einen neuen Holocaust im Keim zu ersticken.
    Aber damit haben ja einige rote und grüne "Antizionisten" so ihre Probleme. Aber im "tote Juden-Gedenken" sind sie wahre Weltmeister.

  • 04.09.2012, 19:49 UhrGerechtigkeit

    Gut das Deutschland mit harten Diktaturen und menschenverachtenden Politikern wie Indien und China gute Geschäfte macht und das Maul hält wenn Verbrechen gegen Menschenrechte angesprochen werden und das obwohl ein Großteil deren Bürger die Intelligenz und Reife von Kinder hat. Armes Deutschland, arme "globalisierte" Welt!
    Ich hoffe nur die Opfer des Holocaust finden Frieden und werden durch so eine "[...]" nicht noch weiter verhöhnt!

    +++ Beitrag von der Redaktion editiert +++

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