Wochenendzusammenfassung
Sechs Tote bei Unfall in Schweizer Autobahntunnel

Beim Zusammenstoß eines Reisebusses mit einem Privatwagen in einem Schweizer Autobahntunnel sind am Wochenende sechs Menschen ums Leben gekommen.

HB GENF. Weitere sechs Personen wurden verletzt, eine davon schwer, wie die Polizei des Ost-Schweizer Kantons Graubünden mitteilte. Der Unfall ereignete sich am Samstag im Viamala-Tunnel auf der Autobahn A13 im Grenzgebiet zu Italien und Österreich.

Nach Berichten lokaler Medien befanden sich in dem Bus 23 Eishockey-Spieler einer Mannschaft aus Bellinzona im Schweizer Kanton Tessin. Ein Auto habe versucht, einem Reifen auf der Fahrbahn auszuweichen und sei dabei in dem 750 Meter langen Tunnel mit dem Bus zusammengestoßen. Beide Fahrzeuge seien daraufhin in Flammen aufgegangen. Starke Rauchentwicklung habe die Rettungskräfte zunächst daran gehindert, zum Unfallort vorzurücken.

Vor fünf Jahren waren bei einem Unfall im gut 17 Kilometer langen Schweizer Gotthard-Tunnel elf Menschen gestorben, als zwei Lastwagen frontal zusammenstießen. Eines der bislang schwersten Unglücke in einem Alpen-Tunnel ereignete sich 1999 am Mont Blanc. In der Verbindung zwischen Frankreich und Italien geriet ein Lastwagen in Flammen, 39 Menschen starben.

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