Würstchen-Verkauf
„Calli“ greift in Köln zur Grillzange

Reiner Calmund ist ein Ehrenmann. Beim rheinischen Erzrivalen Köln löste der ehemalige Bayer-Manager eine Wette ein. Für einen guten Zweck griff der 62-Jährige am Geißbockheim zur Grillzange.
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KölnDer ehemalige Bundesliga-Manager Reiner Calmund hat am Montag beim rheinischen Erzrivalen 1. FC Köln für einen guten Zweck Würstchen gegrillt. Gegen eine Spende für die Stiftung 1. FC Köln stand der einstige Macher von Bayer Leverkusen am Geißbockheim zusammen mit Kölns Geschäftsführer Claus Horstmann am Grill und verkaufte rund 300 Würstchen, teilte der Fußball-Bundesligist mit.

„Jetzt muss ich hier als Leverkusener hinkommen, wo der 1. FC Köln in der Tabelle an Bayer vorbeigezogen ist. Wer hätte das nach den ersten zwei, drei Spielen gedacht“, sagte Calmund lächelnd. In dieser Saison rangieren die Kölner nach dem siebten Spieltag direkt vor den punktgleichen Leverkusenern (beide zehn Zähler) auf dem zehnten Rang.

Der Hintergrund der ungewöhnlichen Aktion war eine Wette, die „Calli“ eigentlich gar nicht verloren hatte. Vor der abgelaufenen Saison hatte Calmund den Kölnern maximal Platz zehn bis zwölf zugetraut. Am Saisonende standen Lukas Podolski und Co. auf dem zehnten Tabellenrang - trotzdem griff der 62-Jährige zur Grillzange.

 

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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  • ..warum muß sich das Handelsblatt auf die Niveau eines
    Komödianten, eines einfältigen, kommerzialisierenden Selbstvermarkter stellen?
    Hat die Zeitung dies nötig ?

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