Zahl der Erwerbstätigen sinkt
Arbeitszeit um zwei Stunden gestiegen

Die durchschnittliche Arbeitszeit in Deutschland ist im vergangenen Jahr zum ersten Mal seit 1992 wieder gestiegen.

HB WIESBADEN. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes in Wiesbaden leistete jeder Erwerbstätige 2003 im Schnitt 1 445 Arbeitsstunden - und damit zwei Stunden oder 0,1 Prozent mehr als im Vorjahr.

Als Gründe für den Anstieg nannten die Statistiker neben einer Reduzierung des Krankenstandes auch einen stärkeren Anstieg der Nebenerwerbstätigkeit.

Mit jeweils 0,3 Prozent erhöhte sich die Zahl der Arbeitsstunden je Erwerbstätigem in der Land- und Forstwirtschaft sowie im Produzierenden Gewerbe ohne Bauwirtschaft auf 1 857 beziehungsweise 1 457 Stunden am stärksten. Im Jahr 2002 war sie in beiden Bereichen noch um 0,5 Prozent zurückgegangen. Im Baugewerbe arbeitete jeder Erwerbstätige 2003 durchschnittlich 1 621 Stunden oder 0,2 Prozent mehr als 2002. In den Dienstleistungsbereichen kam es erstmals seit der Wiedervereinigung zu einem leichten Anstieg der Arbeitsstunden pro Kopf um 0,1 Prozent auf 1 412 Stunden.

Weil die Zahl aller Erwerbstätigen im Jahresdurchschnitt zum Vorjahr um ein Prozent auf rund 38,3 Mill. abnahm, verringerte sich nach Angaben der Statistiker auch das so genannte gesamtwirtschaftliche Arbeitsvolumen. Das Produkt aus Erwerbstätigenzahl und Arbeitszeit je Erwerbstätigem sank 2003 um 0,9 Prozent auf 55,3 Mrd. Stunden.

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