Zahlreiche Unfälle in Deutschland
Zwei Tote durch Glatteis und Sturm

Auf deutschen Straßen haben am Samstag eisglatte Straßen, starke Schneefälle und Orkanböen mit Geschwindigkeiten bis zu 176 Stundenkilometern zu zahlreichen Unfällen geführt und zwei Todesopfer gefordert.

HB HAMBURG. Östlich von Offenbach (Hessen) wurde ein 40 Jahre alter Mann getötet, als sein Wagen mit einem entgegenkommenden Auto zusammenstieß, wie die Polizei in Offenbach mitteilte. In Gerabronn (Baden-Württemberg) wurde ein 70 Jahre alter Mann am Freitagabend von einem Scheunentor erschlagen, das der Sturm aus der Verankerung gerissen hatte. Bei den meisten Glatteisunfällen in Hessen, Baden-Württemberg und Bayern blieb es aber bei Blechschäden.

Auf der Autobahn 98 im Landkreis Konstanz wurden fünf Menschen verletzt, als ein Erdrutsch fünf Autos und einen Lastwagen unter sich begrub. Die Autobahn musste gesperrt werden. Die Erdmassen konnten zunächst nicht abgetragen werden, weil der Hang weiter abzurutschen drohte.

Im Schwarzwald und auf der Schwäbischen Alb hatte der Eisregen bereits am Freitag eingesetzt. Auf dem Schneematsch geriet ein mit 18 Kindern besetzter Schulbus im Main-Tauber-Kreis ins Schleudern und prallte gegen eine Böschung. Die Kinder kamen mit dem Schrecken davon, der Fahrer wurde verletzt ins Krankenhaus gebracht. Der kräftige Sturm erreichte nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) am Freitag Geschwindigkeiten bis zu 176 Stundenkilometern auf dem Feldberg im Schwarzwald, 150 Stundenkilometern im Schweizer Jura und 120 Kilometern pro Stunde in einigen Alpentälern.

Im Hochschwarzwald wurden nach Angaben der Meteorologen bis zu 20 Liter Regen pro Quadratmeter gemessen. Einige Straßen Baden- Württembergs mussten gesperrt werden. In Pforzheim und dem Enzkreis standen Keller unter Wasser. In Stühlingen bei Waldshut wurde eine Quelle überflutet, so dass das Trinkwasser verschmutzt wurde.

In Bayern war der Schiffsverkehr auch am Wochenende zum Teil noch durch Eis behindert. Der Main war teilweise noch blockiert. In Franken kam es bei starken Schneefällen bereits am Freitag zu vielen Unfällen. Auch ein Schneepflug und ein Rettungswagen waren daran beteiligt.

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