Zeitungsbericht
Studie: USA schlecht auf Katastrophen vorbereitet

Die USA sind laut einer Untersuchung des Heimatschutzministeriums auch fast fünf Jahre nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 nur unzureichend auf Katastrophen vorbereitet.

HB WASHINGTON. Dies berichtete die „Washington Post“ unter Berufung auf ein 174 Seiten langes Dokument der Behörde, das US-Präsident George W. Bush bei einem Besuch der vom Hurrikan „Katrina“ heimgesuchten Südstaatenmetropole New Orleans im September vergangenen Jahres angefordert hatte.

Der Untersuchung zufolge fehlt es in den USA im Katastrophenfall an Warnsystemen, Evakuierungsplänen und Informationen für die Bevölkerung. Ebenso wurde das Fehlen einer klaren Kommandostruktur bemängelt. Zudem müssten in die Überlegungen auch die besonderen Bedürfnisse von Behinderten, älteren Menschen oder Einwohnern ohne ausreichende Englischkenntnisse einbezogen werden, hieß es in dem Bericht.

Das Ministerium rief zu einer „grundlegenden Modernisierung“ der Katastrophenpläne auf. Eine detaillierte Notstandsplanung müsse zur „Priorität der nationalen Sicherheit“ werden. Die Notfallpläne bei Naturkatastrophen und Terroranschlägen seien in drei Viertel der US- Bundesstaaten und 90 Prozent der urbanen Zentren unzureichend. Nur 10 Bundesstaaten besäßen akzeptable Katastrophenpläne. Pläne für Massenevakuierungen seien mangelhaft und böten Anlass zu „tiefer Sorge“, hieß es weiter. Das gelte für neu von zehn Fällen. Fast zwei Drittel der Staaten und Städten hätten keine grundlegenden Handlungskonzepte.

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