Zu hohe Bleiwerte
Fisher-Price ruft eine Million Spielfiguren zurück

Wegen überhöhter Bleiwerte in Spielwaren hat der amerikanische Hersteller Fisher-Price in den USA die größte Rückrufaktion seit neun Jahren gestartet. Betroffen sind 83 verschiedene Kunststoffprodukte, die in China hergestellt wurden - darunter auch beliebte Figuren wie "Big Bird".

HB WASHINGTON. Der Grund für den Rückruf liegt im Farbanstrich der Spielsachen. Er übersteigt die zulässigen Grenzwerte für Blei. Von den Spielwaren, darunter populäre Spielfiguren wie „Big Bird“, „Elmor“, „Dora“ und „Diego“, wurden in den USA seit Mai 967 000 Stück verkauft.

Das Problem sei bei einer internen Untersuchung entdeckt und sofort der Verbraucherschutzkommission (CPSC) gemeldet worden, sagte Fisher-Price-Geschäftsführer David Allmark am Mittwoch der Nachrichtenagentur AP. Das Unternehmen und die Kommission veröffentlichten eine Warnung, in der Eltern aufgerufen werden, die verdächtigen Spielwaren von ihren Kindern fernzuhalten und Kontakt mit Fisher-Price aufzunehmen.

Die Rückrufaktion ist die größte für Fisher-Price und seine Muttergesellschaft Mattel seit 1998. Damals mussten zehn Mill. „Power Wheels“ aus dem Verkehr gezogen werden.

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