Züge und Büsse zusammengestoßen
40 Tote bei Unglücken in Indien und Kolumbien

Bei zwei schweren Unglücken in China und Kolumbien sind 40 Menschen ums Leben gekommen. Auf dem Subkontinent sind zwei Züge zusammengestoßen, in Lateinamerika zwei Busse.

HB NEU DELHI/BOGOTA. Beim Zusammenstoß zweier Züge sind am Donnerstagmorgen im westindischen Bundesstaat Gujarat mindestens 20 Menschen getötet und 53 weitere verletzt worden. Ein Personenzug sei nahe dem Ort Samalia im Distrikt Vadodra mit einem Güterzug zusammengeprallt, meldete der Nachrichtensender NDTV. Der indische Eisenbahnminister Laloo Prasad Yadav sagte in Neu Delhi vor seiner Abreise zum Unfallort, Ursache des Unglücks könnten menschliches Versagen oder Signalfehler gewesen sein.

Es wurde befürchtet, dass zahlreiche Passagiere in den entgleisten Waggons eingeschlossen sind. Der Personenzug war auf dem Weg von der Hindus als heilig geltenden Stadt Varanasi in die Stadt Ahmedabad in Gujarat. Zu dem Zusammenstoß kam es gegen 3.30 Uhr Ortszeit, als die meisten der Reisenden schliefen. Unter den Toten sei auch der Zugführer des Personenzuges, meldete die Nachrichtenagentur PTI. Zunächst hatten die Behörden von mehr als 100 Toten gesprochen.

In Indien kommt es immer wieder zu schweren Zugunglücken mit zahlreichen Toten. Weite Teile des Schienennetzes auf dem indischen Subkontinent - eines der größten und ältesten der Welt - sind in einem verheerenden Zustand.

Auch in Kolumbien ist ein schweres Unglück geschehen: Bei einem Frontalzusammenstoß zweier Busse sind mindestens 20 Menschen ums Leben gekommen und weitere 35 zum Teil schwer verletzt worden. Unter den Opfern des Unglücks in der Provinz La Guajira seien mehrere Kinder und Schwangere, teilten die Behörden am Mittwoch mit. Nach ersten Erkenntnissen hatte eines der Fahrzeuge in einer Kurve zum Überholen angesetzt und war gegen den entgegenkommenden Bus geprallt.

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