Zugausfälle, Autobahnsperrungen, schulfrei
NRW leckt seine Wunden – Neue Unwetter drohen

Autobahnen bleiben gesperrt, Züge fallen aus, Schulen schließen: Die schwersten Unwetter seit Kyrill sorgen weiterhin für Chaos. Die Aufräumarbeiten könnten Wochen dauern. Indes wächst die Sorge vor neuen Unwettern.
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DüsseldorfPendler im Nah- sowie Fernverkehr bekommen die Spuren der Unwetterfront vom Pfingstmontag in Nordrhein-Westfalen am stärksten zu spüren: Mehrere Autobahnen sind noch gesperrt, der Nah- und Fernverkehr läuft nur schleppend an, weil vielerorts Bäume die Gleise blockieren.

Die Aufräumarbeiten auf Straßen und Bahnstrecken könnten sogar noch einige Wochen dauern, teilte der Landesbetrieb Straßen.NRW auf seiner Homepage mit. Allein auf der A 52 bei Essen waren am Montagabend etwa 150 Bäume auf die Fahrbahn gestürzt.

Wegen der laufenden Aufräumarbeiten bleibt die A43 bei Recklinghausen in Richtung Wuppertal voraussichtlich bis Mittwochmorgen (11.6.) gesperrt. Die A540 bei Grevenbroich in Richtung Köln sogar bis Donnerstag. Hier waren mehrere Bäume durch den Sturm umgestürzt, zudem muss kontrolliert werden, welche Bäume jetzt nicht mehr standfest sind.

Die Arbeiten auf der A40 in Richtung Dortmund werden bis heute (10.6.) gegen Mitternacht laufen. Auch hier waren zahlreiche Bäume auf die Fahrbahn gestürzt. Die Fahrspur in Fahrtrichtung Dortmund bleibt gesperrt. Die A3 bei Ratingen in Richtung Köln kann dagegen am Montagabend wieder zweistreifig befahren werden. Der dritte Fahrstreifen bleibt noch einige Stunden gesperrt. Hier ist ein Fällkran im Einsatz.

Auch auf Bundes- und Landesstraßen kommt es noch zu zahlreichen Verkehrseinschränkungen. Im sauerländischen Brilon etwa musste in der Nacht die L870 von einer Schlammlawine geräumt werden, damit der Verkehr wieder fließen konnte. Zudem war die L776 zwischen Bestwig und Rüthen gesperrt. Im Moment sind fast überall die Straßenmeistereien mit Kehrmaschinen unterwegs, um die Straßen von den Sturmfolgen zu reinigen

Pendler, die auf die Bahn ausweichen wollten, mussten ebenfalls mit schweren Behinderungen rechnen. Im Zugverkehr kam es zu Ausfällen und erheblichen Verspätungen – sowohl im Fern- als auch im Nahverkehr. Ein Schienenersatzverkehr sei wegen der witterungsbedingten Schäden nur begrenzt möglich.

Der Bahn zufolge beeinträchtigten die Auswirkungen des Unwetters auch den bundesweiten Zugverkehr: Zahlreiche ICE- und IC-Linien würden umgeleitet, andere endeten vorzeitig, teilte die Bahn mit. So verkehrten ICEs aus Berlin Richtung Köln/Bonn nur bis Hamm. Die Bahn schaltete eine Sonderhotline.

Kommentare zu " Zugausfälle, Autobahnsperrungen, schulfrei: NRW leckt seine Wunden – Neue Unwetter drohen"

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  • Ob es denn sein kann , dass das Wetter NRW bestraft weil die Politik da so schlecht mit dem Geld umgeht ????

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