Zum Tod des Entertainers
Rudi Carrell – ein Rückblick auf sein Leben

40 Jahre lang hat Rudi Carrell das deutsche Publikum begeistert. Seine Sendung „Am laufenden Band“ ab Mitte der 1970er Jahre bescherte ihm eine riesige Fangemeinde. Am Freitag starb er mit 71 Jahren an Lungenkrebs. Handelsblatt.com blickt auf das Leben eines Mannes zurück, dessen Humor einst sogar eine diplomatische Krise mit dem Iran auslöste.

HB FRANKFURT. Nach Stationen bei verschiedenen Sendern der ARD und bei RTL verkündete Carrell Ende 2002 seinen Rückzug aus dem Showgeschäft. Im Februar 2006 hat er bei der Verleihung der „Goldenen Kamera“ seinen letzten großen öffentlichen Auftritt. Das war Rudi Carrells Leben:

1934: Rudi Carrell wird am 19. Dezember in der niederländischen Stadt Alkmaar geboren.

1951: Bei einem Gastspiel springt der junge Carrell für seinen Vater ein. Er bleibt dem Showgeschäft als Entertainer, Zauberkünstler und Bauchredner treu.

1959: Die „Rudi-Carrell-Show“ wird geboren. Carrell produziert sie zunächst nur fürs niederländische Fernsehen.

1964: Carrell gewinnt die Silberne Rose von Montreux. Das deutsche Fernsehen wird auf ihn aufmerksam.

1965/66: Die ersten neun deutschen Shows entstehen für Radio Bremen.

1968: Der Erfolg beim deutschen Publikum führt zu einer Zusammenarbeit mit dem Süddeutschen Rundfunk.

Seit 1970: Carrell übernimmt Rollen in verschiedenen Spielfilmen.

1974: Die ersten Sendungen des Familienquiz' „Am laufenden Band“ werden mit großem Erfolg ausgestrahlt. Die letzte Show läuft Silvester 1979 über den Bildschirm.

1975: Mit dem Hit „Wann wird's mal wieder richtig Sommer?“ steigt der Entertainer ins Musikgeschäft ein.

Anfang 1981: Das WDR strahlt seine 45-Minuten-Show „Rudi kann's nicht lassen“ aus.

Herbst 1981: Carrell feiert eine glänzendes Comeback mit „Rudis Tagesshow“.

1983: Wenig Erfolg hat der Allrounder mit seiner Silvestershow „Unterm Regenbogen“.

April 1984: Start der Quiz-Sendung „Die verflixte Sieben“.

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