Zusätzliche Windenergie
Orkantief „Xaver“ lässt die Strompreise purzeln

Der Norden Deutschlands bereitet sich auf das Orkantief „Xaver“ und mögliche Sturmfluten vor. Die ersten Sturmböen sorgen aber auch dafür, dass die Windräder mehr Energie produzieren. Folge: Die Strompreise fallen.
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Offenbach/Norden/HamburgWährend sich der Norden Deutschlands angesichts des heranziehenden Orkantiefs „Xaver“ auf drohende Sturmfluten und umknickende Bäume einstellt, purzeln an der Strombörse in Leipzig die Preise. Der Grund: Die Windböen treiben die zahlreichen Windturbinen in Norddeutschland zusätzlich an und sorgen für eine höhere Energieerzeugung – bei steigendem Angebot fallen bekanntlich die Preise.

Die Stromhändler schätzen laut „tagesschau.de“, dass die Windturbinen in den kommenden Tagen drei bis vier mal mehr Energie produzieren werden als an normalen Tagen. Erneuerbare Energien werden zudem vorrangig in die Stromnetze eingespeist. Die Folge: Der Preis für eine Megawattstunde Strom fiel bereits am Mittwoch auf 31,50 Euro - also um 40 Prozent im Vergleich zum Vortag.

Nur Wochen nach dem Oktober-Orkan „Christian“ dürfte die stürmische Wetterfront „Xaver“ Windgeschwindigkeiten von mehr als 140 Kilometern pro Stunde erreichen und Sturmfluten auslösen. Reisende müssen mit Flug- und Zugausfällen rechnen. Vorsorglich ordneten die Behörden am Mittwoch an, Schulen zu schließen. Offshore-Windparks in der Nordsee stellten die Arbeit ein. Auf Weihnachtsmärkten bleiben die Stände geschlossen.

Mehr als eineinhalb Tage lang soll „Xaver“ nach Berechnungen von Meteorologen über Norddeutschland ziehen - länger als „Christian“, der im Oktober für viele umgestürzte Bäume, abgedeckte Dächer und abgetragene Sandstrände gesorgt hatte.

An den Küsten drohen schwere Sturmfluten. „Es können drei hintereinander sein“, hieß es beim Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) in Hamburg. Die höchste der Sturmfluten wird nach dieser Einschätzung in der Nacht zum Freitag in Ostfriesland und an der Nordseeinsel Borkum erwartet. In Hamburg und Bremen soll die Sturmflut am frühen Freitag ankommen.

In zahlreichen Schulen in Niedersachsen und an der Westküste Schleswig-Holsteins fällt der Unterricht aus. Fähren zu den Nordseeinseln wollten den Betrieb einstellen. Schiffe nach Helgoland, Deutschlands einziger Hochseeinsel, sollen bis Freitag im Hafen in Cuxhaven bleiben.

Schon von Donnerstagnachmittag an sei an der Nordseeküste mit Böen der Stärke 12 zu rechnen und im Binnenland mit Stärke 11, sagte der Meteorologe Rüdiger Hartig vom Deutschen Wetterdienst (DWD). An der Nordsee sind demnach extrem starke Böen von mehr als 140 Kilometern je Stunde möglich.

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  • Dem Autoren dieses Artikels sei empfohlen, sich einmal über die Funktionsweise eines Drehstromstromnetzes zu informieren. Hätte er das vor dem verfassen dieses Artikels gemacht, hätte er den sehr kurzen Teil über die „Stromproduktion“ durch Windmühlen, so nicht geschrieben. Desweiteren wird sich der fallende Börsenstrompreis nicht auf die Verbraucherpreise auswirken, EEG sei Dank, denn die „Erträge pro kWh“ sind dort auf 20 Jahre festgeschrieben und bedeuten für 2013 24.000.000.000 (24Mrd) €, 300€ Mehrkosten pro Nase für Strom in D. Damit ist nicht nur der gemeint, der am häuslichen Zähler anfällt, sondern auch der, der in allen Preisen der in D verkauften Produkten „versteckt“ ist. Das wird gern „vergessen“ zu erwähnen.

  • Die Überschrift hätte jetzt auch "Orkantief kommt den Endverbraucher teuer" lauten können.

    Und politisch korrekt heißt es glaube ich nicht mehr "Sturmflut" sondern "Klimasturmflut".

  • Was für ein selten dummer quatsch, mit dieser mär
    wird nur suggeriert , das bei windflauten der strompreis
    angehoben werden kann.
    tatsache ist, bei orkanstärke werden die rotoren
    so gestellt, und das geschieht automatisch, das sie
    nicht mehr drehen, - sie hätten sonst bei orkan
    eine unkontrollierte rotationsgeschwindigkeit und
    die windflügel würden aus der verankerung gerissen.
    was dieser autor von sich gibt ist die reinste lachnummer !

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