Zwei-Euro-Stücke beliebt
Zahl der gefälschten Münzen steigt

Geldfälscher haben die Zwei-Euro-Münze als lohnendes Fälschungsobjekt entdeckt. Falsche Fünziger gibt es dagegen seltener: Bei den Banknoten sank die Zahl der Blüten.

mak FRANKFURT. Im ersten Halbjahr 2006 hat die Bundesbank im deutschen Zahlungsverkehr 39 000 falsche Euro-Münzen sichergestellt, 40 Prozent mehr als im vorangegangenen Halbjahr. Gut 95 Prozent davon entfielen auf Zwei-Euro-Münzen, teilt die Bundesbank mit.

Bei den Banknoten hat die Bundesbank dagegen weniger Fälschungen registriert. Mit rund 25 000 Scheinen sei das Aufkommen an Blüten ein Viertel niedriger gewesen als im zweiten Halbjahr 2005. Die Schadenssumme belaufe sich immer noch auf 1,7 Mill. Euro. Trotz eines deutlichen Rückgangs im Vergleich zum vorangegangenen Halbjahr entfalle die Mehrzahl der Blüten wieder auf die 50-Euro-Note.

Eine signifikante Steigerung falscher 20-Euro-Noten auf 44 Prozent aller Fälschungen berichtet die Europäische Zentralbank (EZB) dagegen für den Euro-Raum insgesamt. Auf die 50-Euro-Note entfielen nur noch 36 Prozent. Mit rund 300 000 Blüten im ersten Halbjahr ist das Fälschungsaufkommen in der Euro-Zone jetzt schon im sechsten Halbjahr hintereinander weitgehend konstant geblieben.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%