Zwei Jahre nach dem Tod des Modemachers
Moshammers Hündchen Daisy gestorben

Nicht lange hat die Hundedame Daisy ihr Herrchen Rudolph Moshammer überlebt. Zwei Jahre nach dem gewaltsamen Tod des exzentrischen Modemachers ist am Diensag sein Hündchen Daisy gestorben. Bis zuletzt sorgte Daisys neuer Betreuer dafür, dass sie Moshammers Stimme hören konnte.

HB HAMBURG. Fast zwei Jahre nach dem gewaltsamen Tod des Münchner Modemachers Rudolph Moshammer ist sein Hündchen Daisy gestorben. Wie der ehemalige Moshammer-Chauffeur Andreas Kaplan der „Bild“-Zeitung mitteilte, verendete der Yorkshire-Terrier am Dienstagmorgen im Alter von 13 Jahren nach tagelangem Leiden an einer Verengung der Luftröhre. Das Herrchen spielte ihm zuletzt ein von Moshammer aufgenommenes Hörbuch „Bekenntnisse einer Hundedame“ vor. „Wenn Daisy seine Stimme hört, ist das Balsam für ihre Seele, und sie träumt von ihm“, sagte Kaplan der Zeitung.

Der Schoßhund wurde bundesweit bekannt, weil Moshammer Daisy praktisch bei allen öffentlichen Auftritten dabei hatte. Moshammer wurde in der Nacht auf den 14. Januar 2005 von dem 25-jährigen Herisch Ali Abdullah zu Hause mit einem Elektrokabel erdrosselt, der dafür zu lebenslanger Haft verurteilt wurde.

Moshammer hatte seinen Chauffeur testamentarisch als Daisys Betreuer eingesetzt. Kennzeichen der Yorkshire-Dame war die seitlich heraushängende Zunge. Kaplan hatte dies damit erklärt, dass der Daisy ein paar Zähne fehlten. Bei RTL hatte sie in der Vorabendserie „Unter uns“ einen Gastauftritt. Die tote Daisy wurde laut „Bild“ am Dienstagnachmittag in München eingeäschert.

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