Zwei neue SARS-Fälle
WHO hebt SARS-Reisewarnung für Hongkong auf

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat am Freitag die wegen der Ausbreitung der gefährlichen Lungenkrankheit SARS für Hongkong und den Süden Chinas ausgesprochene Reisewarnung wieder aufgehoben.

Reuters GENF/TAIPEH. Die lebensgefährliche Lungenkrankheit Sars sei in den beiden Regionen unter Kontrolle gebracht, teilte WHO-Chefin Gro Harlem Brundtland am Sitz der Organisation in Genf mit. Die WHO hatte ihre Reisewarnung am 2. April erlassen. Wegen der Krankheit hat die Wirtschaft der Region, aber auch international arbeitende Reiseunternehmen wie die Lufthansa starke Einbußen erlitten.

Die Krankheit war WHO-Erkenntnissen zufolge im November in der südchinesischen Provinz Guangdong ausgebrochen und hatte sich von dort aus in fast 30 Staaten verbreitet, am stärksten allerdings in Asien. Mehr als 8 000 Menschen haben sich angesteckt, knapp 700 Patienten sind der Krankheit erlegen. Im Gegensatz zu Hongkong und Guangdong bezeichnete die WHO die Entwicklung der Krankheit in Taiwan als Besorgnis erregend. Der Inselstaat im Süden Chinas berichtete am Freitag von 55 weiteren Fällen nach einer Rekord-Zunahme von 65 Fällen am Vortag. Die Zahlen ließen aber nicht auf eine „explosive Ausbreitung schließen, weil ältere und neue Fälle auf täglicher Basis zusammen gemeldet werden“. In Taiwan sind inzwischen mehr als 530 Menschen an Sars erkrankt, das ist die dritthöchste Zahl an Sars-Infektionen nach China und Hongkong.

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