Zweifel an seinem Vermögen: Trump will nicht "arm" geschrieben werden

Zweifel an seinem Vermögen
Trump will nicht "arm" geschrieben werden

Der US-Großunternehmer Donald Trump hat einen Buchautor auf fünf Milliarden Dollar verklagt. Dieser hatte in seiner Publikation bezweifelt, dass Trump tatsächlich über ein Milliarden-Vermögen verfüge.

HB NEW YORK. Timothy O'Brien schrieb im Buch „TrumpNation: The Art of Being the Donald“, dass Trump kein Milliardär sei und dass sein Netto-Vermögen lediglich etwa 250 Millionen Dollar betrage. Trump teilte am Dienstag mit, O'Brien und der Warner Verlag hätten ihn in dem Buch verleumdet. Es würden bewusst falsche und böswillige Angaben über Trump, seine Familie, sein Leben und auch die Größe seines Vermögen gemacht.

Die von anonymen Quellen stammenden diffamierenden Aussagen über sein Vermögen seien veröffentlicht worden, obwohl Trump O'Brien rechtzeitig finanzielle Einzelheiten über sein Vermögen zur Verfügung gestellt habe. O'Brien habe die Informationen nicht berücksichtigt, die das „Forbes“ Magazin veranlasst habe, das Netto-Vermögen von Trump konservativ auf mindestens 2,7 Milliarden Dollar zu beziffern, hieß es weiter.

Trump, der selbst der Autor von fünf Büchern ist, merkte in der Mitteilung an, dass das Buch O'Briens „schrecklich geschrieben ist“.

Trump hat die Klage bei einem Gericht in New Jersey eingereicht. Der geforderte Betrag setzt sich aus 2,5 Milliarden Dollar Schadenersatz und 2,5 Milliarden Dollar Strafe zusammen. O'Brien schreibt als Journalist für die „New York Times“. Weder die Zeitung noch Warner Books nahmen zu der Klage Stellung.

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