Zweites Opfer noch nicht vernehmungsfähig
Bluttat von Hagen aufgeklärt

Die Bluttat an zwei jungen Mädchen auf einem Parkplatz bei Hagen (Nordrhein-Westfalen) ist aufgeklärt. Nach Geständnissen seien gegen zwei 17 und 20 Jahre alte Männer Haftbefehle beantragt worden, erklärte Staatsanwalt Bernd Maas am Dienstag in Hagen. Über das Motiv der Tat ist noch nichts bekannt.

HB HAGEN. Die beiden Männer hatten sich am Montagabend auf einer Polizeiwache in Werdohl (Nordrhein-Westfalen) gemeldet. Eine 13 Jahre alte Freundin der 14-Jährigen wurde bei der Bluttat in der Nacht zum Montag mit einem Messer schwer verletzt. Die Verdächtigen stammen nach Polizeiangaben aus einem Nachbarort der Mädchen. Weitere Einzelheiten wollten die Ermittler am frühen Nachmittag bei einer Pressekonferenz bekannt geben.

Nach Angaben der Hagener Staatsanwaltschaft hatte sich die 13- Jährige nach dem Angriff schwer verletzt zu einer nahe gelegenen Straße geschleppt und mehrere Autos angehalten. Sie sei nach einer Notoperation außer Lebensgefahr, aber noch nicht vernehmungsfähig. Die beiden Freundinnen waren laut Staatsanwaltschaft am Pfingstsonntag vermutlich mit zwei Männern in Köln. Auf dem Rückweg nach Lüdenscheid sei es dann auf dem Parkplatz zu dem brutalen Verbrechen gekommen. Die Ermittler fanden zunächst keine Hinweise auf ein Sexualverbrechen.

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