Zwischenbericht veröffentlicht
Erste Erkenntnisse zum Unfall am Pariser Flughafen

Sechs Wochen nach dem Teileinsturz einer Wartehalle auf dem Pariser Flughafen Roissy scheint die Ursache klar zu sein: Metallene Stützpfeiler haben das gewölbte Betondach des Unglücksterminals durchbohrt und so den Einsturz am 23. Mai mit vier Toten und drei Verletzten bewirkt.

HB PARIS Dies geht aus einem ersten Ermittlungsbericht zu dem Teileinsturz der Wartehalle 2E auf einer Länge von etwa 30 Metern hervor, teilte das Pariser Verkehrsministerium am Dienstag mit. Das Unglück sei „wahrscheinlich durch eine vorangegangene und fortschreitende Beschädigung des Betons eingeleitet und begünstigt worden“.

Das Ministerium hatte einen Zwischenbericht angefordert, auch weil ein Teil der nach dem Einsturz geschlossenen Wartehalle am 15. Juli wieder eröffnet werden soll. Ausgeschlossen haben die Fachleute, dass eine Erdverschiebung unter der Halle zum Einsturz geführt haben könnte oder dass die das gesamte Gebäude tragenden Pfeiler nachgegeben hätten.

Bereits beim Bau des vor einem Jahr eröffneten 650-Meter-Terminals waren Risse in einigen Säulen aufgetaucht. Die Fachkommission muss nun noch klären, warum die Pfeiler das Betondach durchstießen und dies erst mehr als zwei Jahre nach der Konstruktion.

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