1. Deutscher Kulturförderpreis
Neugierig auf das Experimentelle

Den 1. Deutschen Kulturförderpreis erhalten die Allianz Kulturstiftung, die Albert-v.-Metzler-Stiftung und Axa Art in den Kategorien großes, mittleres und kleines Unternehmen.

BERLIN. So begeistert sich zwar ein stetig wachsendes Publikum für die zeitgenössische Kunst. Die Anzahl potenter Sammler nimmt rapide zu, und viele Ausstellungen können mit sechsstelligen Besucherzahlen auftrumpfen. Kaum jemand macht sich dabei jedoch ernsthaft Gedanken über den dauerhaften Erhalt der heiß begehrten Kunstwerke. Und der kann für die privaten und öffentlichen Eigentümer zu einem echten Problem werden.

So sind beispielsweise etwa die Hälfte aller verkauften Gemälde in den vergangenen 30 Jahren nicht in Öl-, sondern in Acrylfarben ausgeführt. Das sind künstlich zusammengesetzte Farben, über deren Beständigkeit und die Möglichkeiten der Konservierung man bis heute nur sehr wenig weiß. Gleiches gilt für Design- und Möbelobjekte, die seit den 1950er-Jahren zunehmend in Kunststoff ausgeführt wurden. Auch hier stehen die Eigentümer oft hilflos vor der Tatsache, dass die Objekte dem Verfall preisgegeben oder Schäden kaum oder überhaupt nicht auszubessern sind.

Der in Köln ansässige Finanzdienstleister Axa Art Versicherung AG befasst sich als Versicherer Tag für Tag mit entsprechender Schadensabwicklung. Und hat daraus entschiedene Schlüsse gezogen: Das Unternehmen fördert aktiv die Erforschung neuer Technologien und Methoden zum Erhalt von Kunstwerken. Zur Verlängerung ihrer Lebensdauer arbeitet Axa Art dabei eng mit Hochschulen und Museen zusammen.

Für diesen Einsatz hat Axa Art beim Deutschen Kulturförderpreis den 1. Platz in der Kategorie kleine Unternehmen erhalten. „Wir wollen unseren Partnern in den Museen und Hochschulen Hilfe zur Selbsthilfe geben,“ so Thomas Wessel, Vorstandsmitglied der Axa Art. Deshalb unterstützt Axa Art Symposien wie die jüngst am Londoner Tate Modern veranstaltete Konferenz „Modern Paint Uncovered“, auf denen Restauratoren und Konservatoren Fragen der Erhaltung von Kunstwerken und Probleme ihrer Materialien diskutieren.

Ein weiterer Partner von Axa Art ist das Vitra Design Museum in Weil am Rhein, das über eine große Sammlung an Kunststoffmöbeln verfügt. Dass die Zusammensetzung der jeweils verwendeten Kunststoffe in den vergangenen Jahrzehnten zumeist nicht dokumentiert wurde, stellt die Konservatoren heute vor große Schwierigkeiten. Wichtig sind daher Netzwerkbildung und Austausch über den gesamten Globus, was Axa Art tatkräftig unterstützt.

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