10 Millionen-Dollar-Violine
Auktion scheitert bei Christie's

Für die Violine von Huguette Clark gab es keinen neuen Besitzer: Sie wurde im Aktionshaus mit bis zu zehn Millionen Dollar und offenbar zu teuer bewertet. Die Violine war Teil einer Auktion von mehr als 400 Gegenständen.
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Eine Stradivari-Violine, die in der New Yorker Wohnung der Großerbin Huguette Clark gefunden und mit bis zu 10 Millionen Dollar bewertet worden war, konnte bei Christie's keinen Käufer finden.

Die „Kreutzer“-Violine aus dem Jahr 1731, hergestellt von Antonio Stradivari, wurde vor der Auktion auf 7,5 Millionen bis 10 Millionen Dollar geschätzt.

Eine Auktion mit verdeckten Geboten begann am 6. Juni, wie Christie's erklärte. Jedoch sei der „Reserve-Preis“' nicht erreicht worden – also der Preis, auf den sich Verkäufer und Auktionshaus verständigt hatten.

„Christie's und der Erbschafts-Verwalter arbeiten gemeinsam daran, die nächsten Schritte zu erörtern“', erklärte Christie's in einer E-Mail.

Die Violine war Teil einer New Yorker Auktion von mehr als 400 Gegenständen, die der Familie des Kupferbarons William Andrews Clark gehören. Huguette Clark war das jüngste von sieben Clark-Kindern. Sie starb 2011 im Alter von 104 Jahren. Zuvor hatte sie Jahrzehnte in New Yorker Krankenhäusern verbracht.

Agentur
Bloomberg 
Bloomberg / Nachrichtenagentur

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