200. Jahre Liszt
Festakte in Weimar und Bayreuth

Mit Festakten werden Weimar und Bayreuth am Samstag an den 200. Geburtstag des Klaviervirtuosen, Komponisten und Musikerneuerer Franz Liszt erinnern. Liszt hatte der Klassikerstadt nach der Goethe-Ära zu neuer kultureller Blüte verholfen.
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Das Liszt-Jubiläumsjahr strebt mit Hunderten Veranstaltungen - Konzerten, Ausstellungen, Tagungen - kurz vor Abschluss einem weiteren Höhepunkt zu. Im Deutschen Nationaltheater Weimar, wo Franz Liszt Hofkapellmeister war, wollen Bundespräsident Christian Wulff sowie die Ururenkelin von Liszt, Kunstfestchefin Nike Wagner, den Jubilar würdigen.

Franz Liszt hatte der Klassikerstadt nach der Goethe-Ära zu neuer kultureller Blüte verholfen. Er schrieb dort seine wichtigsten Werke. Es singen und spielen die Staatskapelle Weimar und der Rundfunkchor des Mitteldeutschen Rundfunks Werke von Liszt und Wagner. Zuvor wird der Jubilar am Liszt-Denkmal im Park an der Ilm geehrt. Der Franz-Liszt-Ehrenpreis Weimar Bayreuth 2011 geht an den Generalmusikdirektor Kurt Masur. Masur wird nach Angaben der Hochschule für Musik den Ehrenpreis nicht selbst in Empfang nehmen, sondern sich in einer Videobotschaft zu Wort melden.

Er habe sich in der DDR-Zeit für die Aufführung von Liszt-Werken eingesetzt, heiße es in der Begründung. Bayreuth würdigt den Künstler Liszt, der 1886 in Bayreuth starb. Seine Tochter Cosima war mit Richard Wagner verheiratet. 90 Musiker und Sänger der Liszt-Akademie Budapest unter der Leitung von László Kovács spielen und singen Auszüge aus dem Oratorium „Christus“.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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