40 Millionen Dollar
Preis-Triumph für Klimt-Landschaft

Hohe 40,4 Millionen Dollar kostete ein Gemälde von Gustav Klimt. Sotheby’s schlug die attraktive Landschaft „Litzlberg am Attersee“ dem im Auftrag bietenden Züricher Händler David Lachenmann zu.
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New YorkDie 40,4 Millionen Dollar sind der zweithöchste Preis, den eine Klimt-Landschaft auf der internationalen Auktionsbühne erzielte. Es erzielte damit beim Auktionshaus Sotheby's eine bedeutend höhere Summe als die zuvor geschätzten 25 Millionen Dollar. Das lichtflirrende Gemälde hing bis vor einem halben Jahr noch im Salzburger Museum der Moderne.

Das 1915 entstandene Bild „Litzlberg am Attersee“ hatte einst der österreichischen Jüdin Amalie Redlich gehört, die 1941 deportiert wurde und in einem Konzentrationslager starb. Aufgrund eines Gutachtens hatte das Salzburger Museum der Moderne das Gemälde dieses Jahr an Redlichs Enkelsohn und Alleinerben, den Kanadier Georges Jorisch, zurückgegeben. Dieser hatte bereits im vergangenen Jahr ein Klimt-Gemälde in London
versteigern lassen. Das Bild „Kirche in Cassone“ wechselte damals für 43,2 Millionen Dollar den Besitzer.

Mit einer Absatzquote von 81 Prozent (nach Zahl der Katalognummern) und Auktionsrekorden für Tamara de Lempicka und Gustave Caillebotte kann Sotheby’s zufrieden sein. Die Versteigerung von Kunst der Impressionisten und der Moderne spielte insgesamt 200 Millionen Dollar ein. Sie liegt damit innerhalb der Schätzpreissummen und weit über dem mageren Ergebnis , das Erzkonkurrent Christie’s am Vorabend mit 140,7 Millionen Dollar eingefahren hatte.

Mit Material von afp

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