43. Art Basel
Markplatz für Millionenobjekte und junge Kunst

Sie gilt zu Recht als die weltweit wichtigste Messe für Kunst des 20./21. Jahrhunderts. Die Art Basel öffnet ab Donnerstag fürs Publikum, heute für VIP-Gäste. Die Messe ist einer der umsatzstärksten Kunst-Marktplätze.
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Basel300 Galerien aus 36 Ländern zeigen bei der Art Basel Arbeiten in allen Medien von 2500 Künstlern. Die Art Basel ist keine Ordermesse. Hier werden einzigartige Originale, keine Massenware angeboten und verkauft. Umsatzvolumina bleiben im diskreten Kunstbusiness Verschlusssache. Sicher ist aber, dass die Art Basel ein umsatzstarker Marktplatz ist.

Hier wechseln Millionenobjekte der Klassischen Moderne, hochpreisige Werke der Marktstars genauso den Besitzer wie die ganz junge Kunst, die beim ersten großen Auftritt noch mit vier- oder fünfstelligen Summen zu erwerben ist. Über 60.000 Sammler, Künstler und Museumsleute strömen jedes Jahr nach Basel.

Jenseits des unverbindlich Dekorativen, mit dem eine Kunstmesse für Cashflow sorgt, haben sich dieses Jahr zwei Pole herausgebildet: Werke von Künstlern, die auf der 13. Documenta präsent sind und junge vielversprechende Talente.

Zu ersten zählt Julie Mehretu. Die Berliner Galerie Carlier-Gebauer ist stolz, eine zweiteilige Mischtechnik über Architekturzeichnungen zeigen zu können, die vor dem 9. September 2001 entstand. Denn hier setzt die Künstlerin noch vektorenartige Feuerstürme und Explosionsherde in das zarte Lineament einer Architektur aus Arenen und Sportstadien.

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„Architektur bildet Macht ab“

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