50jähriges Jubiläum am 15.Juli 2005
Die Kasseler Weltkunstausstellung documenta

Als weltweit wichtigste Ausstellung moderner Kunst gilt die documenta in Kassel. Sie zeigt nicht nur die aktuellen Tendenzen der Gegenwartskunst. Sie ist auch ein Ort für neue Ausstellungskonzepte.

HB KASSEL. Das „Museum der 100 Tage“ wurde 1955 von dem Maler und Kunstprofessor Arnold Bode (1900-1977) begründet und war zunächst als einmaliges Beiprogramm zur Kasseler Bundesgartenschau gedacht.Bode wollte die von den Nationalsozialisten als „entartet“ geächteten modernen Kunstwerke in einer gemeinsamen Ausstellung präsentieren. Wegen ihres großen Erfolgs wurde die Ausstellung wiederholt und findet seit 1972 alle fünf Jahre statt. Die ersten vier documenta-Ausstellungen leitete Arnold Bode selbst als künstlerischer Leiter. Mit der documenta 5 im Jahr 1972 änderte sich das Konzept. Eine internationale Jury beruft jedes Mal einen neuen Kurator, der der Schau seinen persönlichen Stempel aufdrücken soll. Die kommende documenta 12 ist im Sommer 2007 geplant. Kurator ist der in Wien lebende Künstler und Theoretiker Roger M. Buergel.

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