51. Eurovision Song Contest
Monsterrocker gewinnen beim Grand Prix

Riesenüberraschung beim Eurovision Song Contest: Mit krachendem Monsterrock hat Finnland den Grand Prix gewonnen. Die als Geheimfavorit gehandelte deutsche Band Texas Lightning kam nur auf Platz 15. Noch ärger als Texas Lightning erwischte es einen weiteren deutschen Vertreter.

HB HELSINKI/ATHEN. Mit Freudenfeiern in zahllosen Kneipen, Clubs und Privatwohnungen hat Finnland in der Nacht auf Sonntag den ersten Sieg beim 51. Eurovision Song Contest in Athen bejubelt. Nach dem überlegenen ersten Platz der Monsterrocker Lordi mit „Hardrock Hallelujah“ seien bei strömendem Regen und Kälte in Helsinki nur wenige hundert Menschen auf die Straße geströmt, meldete der Rundfunksender YLE. Dafür hätte der martialische Siegersong nach Polizeiangaben aber überall im Land bei Partys bis zum Morgen aus den Häusern gedröhnt.

Auch in Lordis Heimatstadt Rovaniemi in Lappland nördlich vom Polarkreis blieb es auf den Straßen ruhig. Die mit schaurigen Monstermasken und heulenden Gitarren auftretende Heavy-Metal-Band hatte das größte europäische Schlagerfestival mit haushohem Vorsprung gewonnen.

Die als Geheimfavorit gehandelte deutsche Band Texas Lightning kam mit ihrem Country-Song „No No Never“ nur auf Platz 15. In der perfekt organisierten Drei-Stunden-Show in Athen ragte die finnische Heavy-Metal-Band Lordi mit ihren schaurigen Monstermasken, martialischen Kostümen und heulenden Gitarren klar aus der Masse der 24 Teilnehmerländer heraus. Ihr Song „Hard Rock Hallelujah“, der musikalisch zu den besten des Wettbewerbs gehörte, bekam fast aus jedem der 38 stimmberechtigten Eurovisions-Länder hohe Punktzahlen. Damit fuhren die Monsterrocker den ersten Sieg für Finnland in 50 Jahren Grand-Prix-Geschichte ein.

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