57. Berlinale vom 8. bis 18. Februar: Stichwort: Berlinale mit einstmals politischem Anspruch

57. Berlinale vom 8. bis 18. Februar
Stichwort: Berlinale mit einstmals politischem Anspruch

Die Berlinale ist das Kinofestival mit dem weltweit größten Publikum. Neben Cannes und Venedig gehören die Internationalen Filmfestspiele Berlin zu den bedeutendsten Festivals der Welt.

HB BERLIN. Das Kino-Spektakel, dessen Zentrum am Potsdamer Platz liegt, wird seit sechs Jahren vom Schwaben Dieter Kosslick geleitet.

Die Idee zur Berlinale wurde zu Beginn der 50er Jahre in der von Krieg und Blockade gezeichneten Stadt geboren. Die drei West- Alliierten wollten Berlins einstige Bedeutung als Filmstadt wiederbeleben. Im Juni 1951 wurde das Festival mit amerikanischer Unterstützung zum ersten Mal im Steglitzer Titania-Palast veranstaltet.

Zur Eröffnung wurde Alfred Hitchcocks Film „Rebecca“ gezeigt. Stars wie Cary Grant, Sophia Loren, Gary Cooper und Errol Flynn waren Gäste der ersten Jahre. Das Festival verstand sich zunächst als kulturelles Aushängeschild des Westens im eingeschlossenen Berlin. Zur Zeit des Kalten Krieges wurde es dann zu einer wichtigen Begegnungsstätte von Filmemachern aus Ost und West.

Die höchste Auszeichnung der Berlinale ist der Goldene Bär. In der Jury sitzen dieses Jahr neben dem Präsidenten, Regisseur Paul Schrader, die palästinensische Schauspielerin Hiam Abbass, US- Schauspieler Willem Dafoe, der mexikanische Schauspieler Gael García Bernal, die Filmproduzentin Nansun Shi (Hongkong) und die dänische Cutterin Molly Malene Stensgaard. Aus Deutschland ist der Schauspieler Mario Adorf dabei.

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