Add art Plattform
Was Hamburger Unternehmen sammeln

An diesem Wochenende lassen sich 22 Hamburger Unternehmen in ihre Kunstsammlungen schauen. Die Add art betitelte Initiative existiert bereits seit drei Jahren. Firmen, die keine eigene Kollektion haben, können trotzdem mitmachen, indem sie jungen Künstlern eine Ausstellung ermöglichen.

HamburgBereits seit drei Jahren öffnen Hamburger Unternehmen für eine kurze Zeitspanne ihre Türen für die kunstinteressierte Öffentlichkeit. An diesem Wochenende ist es wieder soweit. Im Rahmen der Projekts „Add art“ präsentieren 22 große und kleine Unternehmen ihre eigenen Kunstsammlungen oder temporäre Ausstellungen in ihren Räumlichkeiten. Die Palette reicht von Banken und Energieversorgern bis zu Anwaltskanzleien und Hotels. Kooperationspartner der addart sind die Handelskammer Hamburg und die Hochschule für angewandte Wissenschaften (HAW) Hamburg. Sie ermöglichen einer Reihe von jungen Künstlern, sich mit ihren Arbeiten zu präsentieren.

Das Programm der addart setzt sich aus zwei Strängen zusammen, wie der Finanzjournalist Hubertus von Barby erklärt. Er hat die Idee vor drei Jahren in der Hansestadt angeschoben. „Nach dem Vorbild des Festivals ‚Kunst privat!’ in Frankfurt am Main zeigen auch bei der addart Unternehmen die Teile ihrer Kunstsammlung, die in der Niederlassung oder am Firmensitz zu sehen sind“, sagt Barby. „Aber wir haben dies um ein zweites Element ergänzt. Bei uns können auch Unternehmen mitmachen, die nicht selbst über eine Sammlung verfügen. Sie haben die Möglichkeit, jungen Künstlern eine Plattform zu bieten; und diese Möglichkeit wird gut genutzt.“

Mail Art bei Lohmann Konzept

Im Vorfeld der Add art können interessierte Unternehmen Mappen der Künstler in Augenschein nehmen und Künstler ihrer Wahl für eine Ausstellung in ihren Räumen einladen. Einige der Ausstellungen sind auch über das kommende Wochenende hinaus zu sehen, nicht zuletzt damit sich die Mitarbeiter in den Unternehmen ausführlicher mit der Kunst beschäftigen können. „Wir möchten den Stellenwert der Kunst für Unternehmen unterstreichen“, sagt Barby.

Das Programm der addart weckt die Entdeckerlust. In der frisch bezogenen Hamburger Niederlassung der Privatbank Merck Finck & Co. hat die Kuratorin Andrea von Goetz eine Ausstellung mit Installationen von Gerwald Rockenschaub, Zeichnungen von Dennis Koch und Aquarellen von Lars Hinrichs eingerichtet. Eine Werkschau mit rund 40 Arbeiten des Malers Klaus Fußmann zeigt das Kunstforum der Markert Gruppe, die auf Schlauch- und Filtertechnik spezialisiert ist. Die über mehr als 45 Jahre gewachsene Sammlung des Firmengründers Heinz Lohmann von „Lohmann Konzept“, einem Beratungsunternehmen im Gesundheitswesen, ist ebenfalls zu sehen. Sie bietet ein breites Spektrum an zeitgenössischer Kunst mit vielen Besonderheiten wie etwa einem Schwerpunkt auf Mail Art.

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