Alfred-Kerr-Preis für Literaturkritik
Kenntnisreich, analytisch, unterhaltsam

Hubert Winkels hat auf der Leipziger Buchmesse den Alfred-Kerr-Preis für Literaturkritik erhalten. Die Jury hob vor allem die Bedeutung des Düsseldorfer Journalisten für die deutschsprachige Gegenwartsliteratur hervor.

HB LEIPZIG. Der Preis ist mit 5000 Euro dotiert. Das "Börsenblatt", Organ des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels, würdigt damit seine "sehr nachhaltige Förderung der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur".

Nach Einschätzung der Jury geht er nicht nur kenntnisreich und analytisch mit der deutschen Literatur um, sondern verstehe es auch, sie unterhaltsam zu vermitteln. Der 51-Jährige arbeitet als Literaturkritiker für den Deutschlandfunk und veröffentlicht regemäßig Literaturkritiken in der Wochenzeitung Die Zeit.

Der Alfred-Kerr-Preis wird seit 1977 verliehen, seit Mitte der 1990er Jahre jeweils an eine Einzelperson für ihr literaturkritisches Werk. Die Auszeichnung erinnert an den Theater- und Literaturkritiker Alfred Kerr (1867-1948), der unter den Nationalsozialisten aus Deutschland geflohen war.

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