Art Paris Art Fair
Erfolg für China-Schwerpunkt

Zwar sind nur zehn chinesische Galerien auf der Art Paris Art Fair zu Gast. Aber alle Aussteller wurden zuvor darauf eingeschworen, möglichst viel chinesische Kunst zu zeigen. Das hat der Messe für zeitgenössische Kunst ihren Stempel aufgedrückt.
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ParisJust als sich die Menschenschlangen am 26. März 2014 vor dem Grand Palais bildeten, um an der Abendvernissage der 16. zeitgenössischen Kunstmesse „Art Paris Art Fair“ teilzunehmen, sperrte die Gendarmerie etwa zwei Kilometer der Straße für den Verkehr. Der zu einem Staatsbesuch angereiste chinesische Präsident Xi Jinping fuhr auf dem Wege in den Elyseepalast am Grand Palais vorbei. Die Kunstwelt durfte nur zwischen Barrieren gehen und war gezwungen, mit der Metro anzureisen.

Die Organisatoren der Kunstmesse hätten sich kein besseres Timing für ihren diesjährigen China-Schwerpunkt ausdenken können. Die in Europa verankerte, aber stets den Blick nach Osten richtende „Art Paris Art Fair“ hat zehn chinesische Galerien zu Gast. Allen Ausstellern wurde geraten, chinesische Künstler zu zeigen, was viele eifrig befolgten. Insgesamt nehmen 140 Galerien aus 18 Ländern teil.

Chinesisches Rot

Gleich am VIP Eingang der Messe zeigt Caroline Smulders feuriges China-Rot mit Variationen zur chinesischen Flagge von Jean Pierre Raynaud, Gérard Fromanger und Kimiko Yoshida. Im Gegensatz dazu sind die Bilder des Literatur-Nobelpreisträgers Gao Yingjan nur schwarzweiß. Sie waren am Vernissage-Abend am Riesenstand des Pariser Galeristen Claude Bernard für 3.500 bis 65.000 Euro fast ausverkauft.

Auch Patrice Trigano (Paris) konnte rasch mehrere Werke absetzen, darunter ein abstraktes großes Gemälde des Chinesen Wang Yan Cheng. Trigano bedauert den Tod des von ihm vertretenen, in Paris am 25. März verstorbenen Chinesen Chu Teh Chun, dem letzten Vertreter der lyrischen Abstraktion.

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Fleischhacker und Nussknacker

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